Düsseldorf: Erste Fassade des W4 Urban Art Festival 2026 entsteht am Worringer Platz

Nach dem Kick-Off des W4 Urban Art Festival 2026 am 9. Juni in der Düsseldorfer Kunsthalle, ist seit Sonntag (14.6.) das erste Kunstwerk in Arbeit. Die französische Künstlerin Rouge Hartley arbeitet an der Fassade des Mehrfamilienhauses am Worringer Platz 20. Hartley verbindet Malerei, Fotografie und Urban Art zu poetischen, erzählerischen großflächigen Wandgemälden. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Realismus und offener Bildsprache und schaffen atmosphärische Bildwelten rund um Körper, Natur und Erinnerung. Bis zum 20. Juni soll die Gestaltung fertig sein und der Fortschritt kann täglich beobachtet werden. Am Mittwoch (17.6.) sind alle Interessierten ab 19 Uhr zu einem „W4 Wall Talk“ im Kreativ Quartier Worringer Platz 20, WP20, eingeladen. Dort sind ein Talk mit der Künstlerin und ein Get-together geplant. Der W4 Wall Talk gehört zu den Neuerungen des Festivals.

Das Kunstwerk soll am 20. Juni fertig sein und die Arbeiten daran können täglich beobachtet werden
Denn das Festival entwickelt sich weiter, will das Profil schärfen und die künstlerische Ausrichtung erweitern. Ein neues Team organisiert das „W4“, aber Ziel ist es weiterhin Hingucker im öffentlichen Raum zu schaffen. Der Name wurde ein wenig angepasst, aber der Ursprung des „Urban Art“ bleibt erhalten. Das W4 steht für vier Fragen: Wer? Wo? Was? Wann?. Allerdings soll es nicht mehr die großen Festivals alle zwei Jahre geben. Der Grund dafür sei ganz einfach, erläuterte Celia-Maria Schmidt, die seit 2017 Mitglied im Verein ist: „Es gibt einfach weniger Flächen, die wir gestalten können und vieles hat sich geändert. Wir werden internationaler und wollen Düsseldorf als wahrnehmbaren Standort für Urban Art aufstellen, den Austausch fördern, eine Plattform sein und netzwerken.“
Die Düsseldorfer*innen sollen weiterhin mit urbaner Kunst begeistert werden. Nach der Künstlerin Rouge Hartley werden noch weitere Künstler*innen Teil des diesjährigen Festivals. Bis September werden Boris Tellegen/Delta, Marat Danilyan/Morik und Stefan Marx aktiv werden. Stefan Marx gestaltet im Juli die Wände in der Kunsthalle, bekommt aber für das W4 Urban Art Festival auch eine Fassade in der Stadt. Wo und wann die weiteren Kunstwerke entstehen wird noch nicht verraten. Das Festival verspricht viele Überraschungen und man kann gespannt sein, wo es weitere Hingucker geben wird. Aktuelle Informationen gibt es auf der neuen Webseite www.w4-festival.com
Ermöglicht haben das W4 Urban Art Festival: das Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Bezirksvertretung 1, Küssdenfrosch Häuserwachküssgesellschaft mbH und die Sundermann und Palm GmbH & Co.KG.