Düsseldorf: Neues Boot für die Wasserschutzpolizei auf der Messe „boot“ getauft

Mit einem Festakt und zahlreichen Ehrengäste wurde am Mittwoch (22.1.) auf der Messe „boot“ in Düsseldorf die „WSP 2“ der Wasserschutzpolizei getauft. Das neue Boot der Wasserschutzpolizei ist 17,30 Meter lang, wiegt 18,7 Tonnen, erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h durch zwei 450 PS starke Motoren. Gegenüber den Vorgängermodellen hat die WSP 3 unter anderem eine Wärmebildkamera und ein Sonargerät. Die Wache der Wasserschutpolizei in Köln wird diese Technik künftig nutzen können. Sobald die Messe beendet ist, nimmt das neue Boot seinen Dienst auf.

Moderne Technik erleichtert den Einsatzkräften die Arbeit
Die Patenschaft für die WSP 3 übernimmt Berivan Aymaz, die Vizepräsidentin des Landtags NRW. Sie ließ um 14:37 Uhr die Sektflasche am Bug des Bootes zerschellen. Anschließend spendete Schifferseelsorgerin Ariane Stedtfeld den traditionellen Segen. NRW-Innenminister Herbert Reul und der Präsident des Polizeipräsidiums Duisburg, zu dem die Wasserschutzpolizei organisatorisch gehört, Alexander Dierselhuis, sprachen Grußworte zur Taufe.

Berivan Aymaz und Herbert Reul
Herbert Reul betonte: „Sukzessive wird die Flotte der Wasserschutzpolizei erneuert. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein stetiger Prozess. Wir haben heute schon das neunte neue Streifenboot seit 2020 getauft. Es ist nicht nur Fortbewegungsmittel für die Polizistinnen und Polizisten, sondern auch Büro und Mittelpunkt ihres Dienstes. Immer wieder betone ich, wie wichtig eine gute Ausstattung für die Polizei ist und deswegen treibe ich auch die Erneuerung der Flotte weiter voran.“
„Mit der WSP 3 stärken wir eine fortschrittliche und jederzeit einsatzbereite Polizei auf dem Wasser. Das Boot bietet unseren Einsatzkräften einen zeitgemäßen, technisch hoch ausgestatteten Arbeitsplatz, der ihre anspruchsvolle Arbeit erleichtert und die Sicherheit auf dem Rhein deutlich erhöht. So wird aus moderner Technik und engagierten Menschen ein wirkungsvolles Einsatzmittel – und eine echte Bereicherung für die WSP-Wache Köln. Der Besatzung der WSP 3 wünsche ich Mast- und Schotbruch und eine glückliche Hand bei allen Manövern,“ hob Alexander Dierselhuis hervor.

Zahlreiche Gäste waren zur Taufe gekommen
Immer öfter bekommt die Wasserschutzpolizei die Meldung „Person im Rhein gesichtet“, die Folge von Badeunfällen oder tragischen Unglücken. Umso wichtiger ist eine moderne und leistungsfähige Flotte für die Wasserschutzpolizei ist. Die Einsatzkräfte werden das Boot unter anderem bei Schiffsunfällen, Kontrollen, Umweltdelikten sowie bei Rettungseinsätzen für Menschen und Tiere nutzen.