Düsseldorf Lörick erhält eine erste Mobilitätsstation

Die mittlerweile 33. Mobilitätsstation in Düsseldorf hat ihren Standort an der Kreuzung Hansaallee/Niederkasseler Lohweg. Am Mittwoch (17.6.) wurde sie am Nachmittag mit Infostand, Kaffee und Snacks eröffnet und bot für Interessierte die Gelegenheit zum Kennenlernen.

Am coffee-bike gab es auch Verpflegung, Foto: Dirk Schmidt

Auch Bezirksbürgermeister Dr. Tim Weill (rechts) war zur Eröffnung gekommen, Foto: Dirk Schmidt
An der Haltestelle Lohweg ist damit nun der Übergang von ÖPNV zu Sharing-Angeboten in Form von Pkw, Leihfahrrädern und E-Scootern möglich. Die Stadttochter Connected Mobility Düsseldorf (CMD) hat das Mobilitätsangebot um zwei Carsharing-Stellplätze, eine Ausleihmöglichkeit für die neuen städtischen Leih-Fahrräder, die Düsselbikes (ab 1.7.) sowie E-Scooter, vier Fahrradbügel, eine Luft- und Reparaturstation sowie eine neue Sitzbank erweitert.

In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken entstanden die Ladestationen für die Car-Sharing-Fahrzeuge, Foto: Dirk Schmidt

Neben Luft gibt es an der Reparaturstation auch Werkzeug, Foto: Dirk Schmidt
Die Resonanz bei Anwohner*innen und Interessierte war am Mittwoch nicht so groß, was aber vielleicht auch am Wetter lag. Neben dem Bezirksbürgermeister der BGV 4, Dr. Tim Weill, waren Mitarbeitende der CMD gekommen und standen für Fragen und Hinweise bereit.

Interessierte erhielten Informationen, Foto: Dirk Schmidt
An der Düsselbikestation wurde ein versickerungsfreundliches Pflaster verlegt (Rasenliner), in dessen Fugen Rasen wächst. Im Juli werden ergänzend zu dieser Mobilitätsstation sieben weitere Sharingstationen im Umfeld eingerichtet.

Die Station liegt an der Radleitroute 2 und wird ab 1. Juli auch die städtischen Düsselbikes anbieten, Foto: Dirk Schmidt
Die geplanten Gesamtkosten für die Mobilitätsstation Lohweg belaufen sich auf rund 31.000 Euro. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt zu 80 Prozent über die Förderrichtlinie Mobilitätsmanagement. Die verbleibenden Ausgaben werden aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt Düsseldorf finanziert.