Düsseldorf: Bunte Blumenkübel für eine lebenswerte Stadt

Seit über zwanzig Jahren engagiert sich der gemeinnützige Verein Pro Düsseldorf für eine lebens- und liebenswerte Stadt. Eins der zahlreichen Projekte ist das Aufstellen von bunten Blumenkübeln. 448 der bunt bepflanzten Blumentöpfe sind in den Gärtnereien vorbereitet worden und wurden nun in verschiedenen Stadtteilen aufgestellt. Die farbenfrohe Aktion ist ein gemeinsames Projekt von der Landeshauptstadt, den beteiligten Bezirksvertretungen und des Vereins Pro Düsseldorf,
Die Bezirksverwaltungsstellen haben die Stellen ausgesucht, an denen die Blumen stehen werden. Dazu wurde vorab geklärt, ob sich Paten finden, die die Pflege und regelmäßige Versorgung mit Wasser sicherstellen. Jörg Langenhorst vom Gartenamt der Stadt betont: „Es ist wichtig, dass die Blumenkübel regelmäßig gepflegt und bewässert werden.“ Besonders in den heißen Sommermonaten wären die Blumen sonst schnell vertrocknet. Zahlreiche Geschäftsinhaber und Privatleute haben sich bereiterklärt. Sie kümmern sich teilweise schon seit mehreren Jahren um das Projekt, das jeweils im Sommer in die Stadtteile kommt.

Auch vor dem Infopoint Eller an der Gumbertstraße wurden die blühenden Oasen aufgestellt. Darüber freuten sich (v.l.) Jürgen Hagedorn, Bezirksbürgermeisterin Dagmar von Dahlen, Renate Böhm, Marko Siegesmund, Jörg Langenhorst, Christian und Willi Stoffels sowie Michael Kölln
In der Mitte der Kübel stehen hochstämmige „Sonnenröschen“. Viele von ihnen waren bereits im vergangenen Jahr „im Einsatz“, wurden im Herbst eingesammelt, beschnitten und überwinterten im Gewächshaus. Mehrjährig sind auch die Phlox-Stauden. Weitere Farbtupfer werden mit Geranien und Fächerblumen gesetzt.
Die Kosten für die Bepflanzung und Aufstellung teilen sich Pro Düsseldorf und die Bezirksvertretungen. Das sind pro Topf über 135 Euro, von denen Pro Düsseldorf jeweils 40 Euro übernimmt. Die Kübel sind äußerst stabil und bepflanzt so schwer, dass es Dieben schwer fallen dürfte sie zu bewegen. Diebstahl oder Vandalismus kämen sehr selten vor, berichtet Jörg Langenhorst. Offenbar werden die bunten Blumenoasen von den Bürger*innen sehr geschätzt.
Um die Arbeit aufzuteilen, sind neben dem Gartenamt auch zwei Gärtnereien beteiligt. Die Stadt kümmert sich um 259 Blumenkübel, Stoffels Florale Gestaltungen aus Itter um 118 sowie die Gärtnerei Böhmann-Ilbertz aus Wittlaer 71. Insgesamt können sich die Düsseldorfer*innen an 448 bunten Arrangements erfreuen.
Die Blumenoasen sind ein beispiel für das gute Zusammenspiel von bürgerschaftlichem Engagement, der Kompetenz der Stadt und privatwirtschaftlichen Betrieben sowie dem Einsatz der Bezirksverwaltungsstellen.
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