Düsseldorf: Die Friedrichstraße zeigt was sie kann

Die Bauarbeiten an der Friedrichstraße dauern seit Jahren an, aber auf dem südlichen Teil zwischen Kirchplatz und Bilker Bahnhof kann man mittlerweile erkennen, dass es eine sehr schöne Straße wird. Zwar fehlen auf der Fahrbahn immer noch die Markierungen, aber die Bürgersteige sind schön breit und laden zum flanieren ein.

Noch ist einiges hinter Planen verdeckt, aber die sollen zumindest nett aussehen

Da legte auch der Nachwuchs Hand an
Ziel war es, nach den Arbeiten die Aufenthaltsqualität der Friedrichstraße zu steigern – für Fußgänger*innen, aber auch durch sichere Radwege. Zahlreiche Bäume wurden neu gepflanzt und Abstellplätze für Fahrräder geschaffen. Bänke laden zum Verweilen ein und neue Straßenlaternen sorgen für eine gute Beleuchtung.

Bezirksbürgermeister Dr. Thorsten Graeßner (mitte) und sein Vorgänger Dietmar Wolf im Gespräch
Am Samstag (13.6.) waren alle eingeladen die „neue“ Friedrichstraße zu erleben. DIE FRIEDRICHS hatten gemeinsam mit vielen Aktiven aus Handel, Gewerbe, Gastronomie, Stadtverwaltung, Netzgesellschaft, Stadtwerken, motel one und Vereinen von 11 bis 19 Uhr zum Friedrichstraßenfest eingeladen.

Zu gemeinsamen Tanz motivierte Danile Budde

Eine Kletterwand konnte erobert werden
Die grün-weissen Wimpel über der Straßen waren allerdings nicht extra für das Fest aufgehangen worden. Sie gehörten zu den Bilker Schützen, die passend zum Straßenfest am Nachmittag vor den Arkaden ihren Mösche-Umzug starteten. Aber nicht nur das lockte die Besucher*innen auf den Vorplatz der Arkaden. Dort lud auch Daniela Budde zum Tanz ein, eine Kletterwand wollte erobert werden und für Skateborder war ein Parcours aufgebaut.

Der BUND sieht noch einigen Optimierungsbedarf an der Friedrichstraße
Weiter ging es auf dem Platz an der Pferdetränke, wo Interessierte sich zum Thema Energiesparen beraten lassen konnten. Der BUND zeigte auf der Friedrichstraße auf, wie viel länger der Bremsweg ist, wenn man statt Tempo 30 50 Stundenkilometer fährt. Ihnen fiel außerdem auf, dass die Einlässe im Bürgersteig für die neuen Bäume eine Vertiefung haben, die vielfach als Aschenbecher genutzt wird. Die Gifte aus den Kippen gelangen so direkt zu den Wurzeln der jungen Bäume – da ist sicherlich noch Optimierungsbedarf.

Auch die Heimatfreunde informierten über ihre Arbeit
Wer die Straße Richtung Kirchplatz entlangschlenderte traf immer wieder auf verschiedene Stände von Initiativen oder auch Geschäften. DIE FRIEDRICHS hatten ihren Stand an der Ecke zur Kirchfeldstraße aufgebaut, wo auch Bezirksbürgermeister Dr. Thorsten Graeßner das Fest offiziell eröffnete.

Die Fahrzeuge vom Spielmobil wurden getestet

Nicht nur die Jugend spielte am Kicker
Auf dem Kirchplatz nutzten Jung und Alt die Angebote von Sport-Action-Bus und des Spielmobils. Viel los war am Stand der Brause. Denn die Neugierde war groß, wie der neu entstehenden Kulturraum Brause des Metzgerei Schnitzel e.V. in den ehemaligen Toilettenanlagen unter dem Kirchplatz aussehen werden. Die Führungen waren begehrt und schnell ausgebucht.

Viele schauten am Stand der Brause vorbei

Das soll aus der ehemaligen Toilettenanlage werden

Die Führungen waren sehr gefragt

Noch ist auf der Baustelle viel zu tun
An wechselnden Punkten spielten Musiker*innen, passenderweise in Form von Straßenmusik mit Hut vor den Füßen. Es gab eine bunte Mischung von Rock ‘n’ Roll bis zum deutschsprachigen Jubelpop, die an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten auf der Friedrichstraße zwischen Bilker Allee und Kirchfeldstraße zu hören war.
Mit dabei waren Cesare Siglarski, Brite Duncan Fulton, Fabian Haupt, ruka und das Duo Skuyela.

Live Musik von Cesare Siglarski
Handel und Gastronomie boten einen weiten Bogen von malaysischen Spezialitäten, Kaffeekünsten von Barista, Tombola, Grillen, Fahrradcheck, Coffee-Bike bis hin zum kostenlosem Tattoo vom Friedrich dem Großen an.
Weitere Eindrücke

Die Netzgesellschaft hatte einen Stand und

… präsentierten ihr neues Maskottchen

Das Glücksrad der Netzgesellschaft

Die Düsseltauben präsentierten sich

Auch Geschäfte hatten Straßenstände aufgebaut

An leckerer Verpflegung mangelte es nicht

Zuckerwatte gab es am Hotel

Beratungsmöglichkeiten zu Energie auf dem Platz der Pferdetränke