Düsseldorf: Warnstreik im städtischen ÖPNV am Montag

Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten aus allen Bereichen der Rheinbahn in Düsseldorf und Mettmann sowie der ÖPNV Anbieter in Solingen, Wuppertal, Remscheid, Monheim, Köln, Bonn Dortmund etc. zu einem ganztägigen Warnstreik am Montag (2.2.) aufgerufen. Am 2. Februar ist daher mit erheblichen Ausfällen und Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr zu rechnen. Regional- sowie S-Bahnen sind nicht von den Streikmaßnahmen betroffen.
„Die Beschäftigten arbeiten täglich am Limit für einen guten und zuverlässigen ÖPNV. Doch die dauerhafte Überlastung ist für viele der Beschäftigten nicht mehr zu stemmen.“, betont Stephanie Peifer, Bezirksgeschäftsführerin des ver.di-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper. „Es braucht nun echte Entlastung – für die, die täglich Alles geben, aber auch um die Berufe im ÖPNV zukunftsfest und attraktiv aufzustellen.“
Am 21. Januar 2026 wurde die erste Runde der laufenden Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW) in Köln ergebnislos beendet wurden. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten eine Kürzung der wöchentlichen Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. Außerdem soll die Ruhezeit zwischen zwei Schichten mindestens 11 Stunden und der Zuschlag für Sonntagsarbeit mindestens 40 Prozent betragen. Der Freistellungsumfang für Gewerkschaftsarbeit soll auf acht Tage erhöht und der Geltungsbereich auch auf kurzfristig Beschäftigte/Minijobs ausgeweitet werden. Die Laufzeit soll 24 Monate betragen, verhandelt wird der Manteltarifvertrag. Die Entgeltentwicklung ist bereits unmittelbar an den TVöD gekoppelt.