Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Die Düsseldorfer EG treibt die Kassel Huskies in die Overtime und verliert 3:4 n.V. 

  • Punkteteilung beim 1:1 zwischen Fortuna Düsseldorf und dem Karlsruher SC

  • Düsseldorfer Altstadt: Fünf Leichtverletzte – Unfallflucht endet im Hofgarten

  • Düsseldorf: Das Central wird für einen Nachmittag zur Bühne für die Schnäppchenjäger

  • Düsseldorf: Gewichtsbegrenzung auf Theodor-Heuss-Brücke soll kontrolliert werden

KulturTheaterTop News
Home›Kultur›Glitzernder Schmerz: Fantasie über Oscar Wilde im Schauspiel Düsseldorf

Glitzernder Schmerz: Fantasie über Oscar Wilde im Schauspiel Düsseldorf

Von Birgit Koelgen
10. März 2025
Teilen:
Szene aus den "Märchen des Oscar Wilde ...": Michael Fünfschilling (Mitte) spielt eine Nachtigall, die sich für die Liebe opfert und eine Rose mit Herzblut färbt. Foto: Thomas Rabsch / Düsseldorfer Schauspielhaus

Die Unbefangenheit ist dahin, die Kritik hat sich verabschiedet. Es gibt kein Murren, keine ironischen Anmerkungen, keine Diskussion. Wenn die edle Absicht stimmt, wird das Düsseldorfer Theater von seinem Publikum umjubelt – als Bollwerk gegen die Zumutungen der Gegenwart, als Zuflucht vor dem Geist machtgieriger Tyrannen und tumber Rechtsradikaler. Und so muss man auch die neueste Produktion im Schauspielhaus wertschätzen: „Die Märchen des Oscar Wilde erzählt im Zuchthaus zu Reading“, zusammengestellt und inszeniert von André Kaczmarczyk, plädiert für unser aller Freiheit. Mit Leidenschaft im Glitzerkleid. Da ist der Kitsch nicht weit.

Oscar Wilde (1854-1900) hatte die Gefahr unterschätzt. Er trotzte der viktorianischen Moral mit Witz, Eleganz und Kühnheit, schrieb prickelnde Erfolgskomödien wie „Lady Windermeres Fächer“ und Bestseller wie den Gruselroman „Das Bildnis des Dorian Gray“. Dass die Justiz ihn wegen seiner homosexuellen Neigungen verurteilen würde, konnte er sich nicht vorstellen und stellte sich erhobenen Hauptes dem Prozess, der sein Schicksal besiegelte. Zwei Jahre musste er in elender Haft verbringen. Energie und Gesundheit waren ruiniert, Wilde starb mit Mitte 40 verarmt in Paris.

Gefangener Dichter: Yascha Finn Nolting spielt Oscar Wilde, der im Zuchthaus von Reading seinen Märchen hinterherträumt. Foto: Thomas Rabsch / Düsseldorfer Schauspielhaus

Flug der Träume

Seine Zelle im berüchtigten Zuchthaus von Reading ist der Ausgangsort dieser Düsseldorfer Fantasiereise. Die grauen Wände und Gitter im Großen Haus (Bühne: Ansgar Prüwer) drehen sich fast unaufhörlich, sie sind nicht starr, sondern beweglich. Denn der Dichter (groß und schön: Yascha Finn Nolting) durchbricht sie mit träumerischen Erinnerungen. Um nicht verrückt zu werden, erzählt der Gefangene dem freundlichen Wärter Martin (Thomas Wittmann) seine ziemlich schwülstigen Märchen. Aber eigentlich erzählt er sie sich selbst.

André Kaczmarczyk, der das Stück aus historischen Dokumenten und Wilde-Zitaten zusammengesetzt hat, lässt, zwischen herben Gerichts- und Besuchsszenen, den Zauber voll ausspielen. Gefühlvoll klingen dazu die Geigen unter Leitung des Komponisten und Pianisten Matts Johan Leenders. Im schimmernden Mäntelchen flattert Michael Fünfschilling als Nachtigall zwischen geflügelten Wesen umher. Für die Liebe eines Studenten wird der gute Vogel sich aufopfern und mit seinem Herzblut eine Rose rot färben. Doch ach, das Opfer ist vergebens, die Angebetete weist den Studenten ab.

Bleiernes Herz

Traurig endet auch das berühmte Märchen vom „Glücklichen Prinzen“, dessen Statue spricht und einen „Schwälberich“ mit blau glänzendem Gefieder (Roman Wieland) all sein Blattgold und die Edelsteinaugen den Armen bringen lässt. Dabei verpasst der Schwälberich seinen Flug in den Süden und erfriert, das nunmehr schmucklose Denkmal wird abgerissen. Aber ein Engel trägt das bleierne Herz des Prinzen und den toten Vogel in den Paradiesgarten. Herzzerreißend. Und nichts für Freunde nüchterner Betrachtung.

Eine Schau für sich: Die Berliner Trans-Diva und Diseuse Georgette Dee erscheint auf der Düsseldorfer Bühne als singender Gaststar und Mutter von Oscar Wilde. Foto: Thomas Rabsch / Düsseldorfer Schauspielhaus

Die drei Stunden lange Inszenierung schwelgt nur so in glitzerndem Schmerz. Der Prinz in Gestalt eines queeren Ritters mit pinkfarbener Rüstung und hüftlangen Locken marschiert stolz durch die Szenen, es wird lustvoll mit silbernen Fächern, Federboas, Sektgläsern hantiert. Der Clou: Eine legendäre Diva der Berliner Trans-Szene, Georgette Dee, raunt in fließenden Roben das eine oder andere Chanson – wie in einer unwirklichen Revue. „Each man kills the thing he loves“, jeder Mann tötet, was er liebt, ist eine ihrer von Oscar Wilde übernommenen Zeilen. Der Applaus am Ende der Premiere ist enthusiastisch.

Weitere Vorstellungen

„Die Märchen des Oscar Wilde erzählt im Zuchthaus zu Reading“ ist eine Textcollage nach Vorlagen von Oscar Wilde und historischen Zeugnissen, dramatisiert und inszeniert von André Kaczmarczyk mit Musik von Matts Johan Leenders. Die nächsten Vorstellungen auf der großen Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses am Gründgens-Platz sind am 25. März, am 4., 14. und 20. April sowie am 10. Mai. Tickets und Informationen unter www.dhaus.de

StichwortedhausSchauspielhaus Düsseldorf
Vorheriger Artikel

Düsseldorf: Vortrags- und Diskussionsabend „Wie geht es ...

Nächster Artikel

Düsseldorf Holthausen: Senior am helllichten Tag in ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Die Düsseldorfer EG treibt die Kassel Huskies in die Overtime und verliert 3:4 n.V. 

    Von Anne Vogel
    8. Februar 2026
  • Punkteteilung beim 1:1 zwischen Fortuna Düsseldorf und dem Karlsruher SC

    Von Anne Vogel
    8. Februar 2026
  • Düsseldorfer Altstadt: Fünf Leichtverletzte – Unfallflucht endet im Hofgarten

    Von Ute Neubauer
    8. Februar 2026
  • Düsseldorf Wersten: Singen, tanzen und lachen bei der Karnevalssitzung der Knaasköpp

    Von Ute Neubauer
    8. Februar 2026
  • Düsseldorf Kaiserswerth: Die Nordlichter versprühen gute Laune

    Von Ute Neubauer
    8. Februar 2026
  • Düsseldorf: Jubiläums-Laserschau bei der Prinzengarde Blau-Weiss

    Von Ingo Siemes
    8. Februar 2026
  • Düsseldorf: Richtfest der Karnevalisten – Tilly-Wagen noch unter Verschluss

    Von Ute Neubauer
    8. Februar 2026
  • Düsseldorf: Das Central wird für einen Nachmittag zur Bühne für die Schnäppchenjäger

    Von Ute Neubauer
    7. Februar 2026

Textanzeige

  • ServiceShoppingTextanzeigen

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • TextanzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
  • TextanzeigenEssen & TrinkenService

    Essen mit Erlebniswert: Die Transformation der Catering-Branche

    In den letzten Jahrzehnten hat die Catering-Branche eine bemerkenswerte Evolution durchlaufen. Früher primär auf die effiziente Bereitstellung von Speisen und Getränken für Veranstaltungen fokussiert, wandeln sich Catering-Unternehmen heute zunehmend zu ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Industrieller Chic: Wie Kunststofffenster den Loft-Stil in Ihrem Einfamilienhaus unterstützen

    Die Inspiration des industriellen Chics sind die Werkshallen des Industriezeitalters. Die Basis für diesen Stil sind große Räume, schlicht gehalten mit rustikalen Elementen und großen Fensterflächen. Wie so vieles wurde ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Fünf Tipps für eine bessere Immobilienaquise

    Egal, ob Sie neu in der Immobilienwelt oder ein erfahrener Makler sind, eine Strategie zur Kundenakquise ist entscheidend für Ihren Erfolg. Sie müssen einzigartig und intelligent sein. Verkäufer suchen nach ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell