Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Trans*beratung Düsseldorf feiert 10. Geburtstag

  • Düsseldorf: Art:walk Festival feiert am Wochenende Premiere

  • Düsseldorf: Neue Ausstellung im Rathaus widmet sich ausgespuckten Kaugummis

  • Düsseldorf: Mehr als 1,5 Millionen Kilometer beim Stadtradeln erreicht

  • Düsseldorf: Einladung zum Friedrichstraßenfest am Samstag

KulturTheaterTop News
Home›Kultur›Überschäumend: „Die Gischt der Tage“ im Schauspiel Düsseldorf

Überschäumend: „Die Gischt der Tage“ im Schauspiel Düsseldorf

Von Birgit Koelgen
19. Januar 2025
Teilen:
Der Bohémien Colin (Sebastian Tessenow) hat in Chloé (Sophie Stockinger) die große Amour gefunden. Szene aus "Gischt der Tage". Foto: Melanie Zanin / Schauspielhaus Düsseldorf

Ganz Paris träumt von dieser irren Romanze: „Die Gischt der Tage“, besser bekannt als „Der Schaum der Tage“, ein 1946 publizierter Roman des Surrealisten, Journalisten und Jazz-Trompeters Boris Vian, hebt die Logik auf und verwandelt die Dinge wie im Traum. Das Buch ist Kult, wurde vertont und verfilmt. Im letzten Kinostück, das Michel Gondry 2013 drehte, glänzen die französischen Superstars Audrey Tautou, Romain Duris und Omar Sy. Nicht leicht, neue Bilder zu schaffen. Bernadette Sonnenbichler und der Videokünstler Stefano Di Buduo haben das im Düsseldorfer Schauspielhaus geschafft – mit einer überschäumenden Inszenierung.

Vielleicht ist das ja eine Frage des Alters. Die jüngere Künstlergeneration sucht selten nach der strengen Form für einen schwierigen Text. Reizüberflutung wird vom Homo Digitalis als normal empfunden. Und so gibt es keinen Moment der Ruhe in der zweistündigen, pausenlosen Vorstellung. Auf Leinwänden und Kulissen lässt Di Buduo elegante Figuren schweben und verschwimmen, Wellen brechen, träumerische Blumen aufblühen, bis sie zu Tentakeln werden – Hinweis auf die Geschichte. Denn in der Brust der schönen Chloé wächst eine Lotosblüte und nimmt ihr die Luft zum Atmen. Das geht nicht gut aus.

Lotos in der Lunge

Lotos? In früheren Übersetzungen war es die Seerose: ein poetisches Bild für Tuberkulose, Krebs oder ein Lungenödem, an dem der Autor Boris Vian tragischerweise selbst mit 39 Jahren sterben musste. In seiner lyrischen Prosa hatte er das Leben der Pariser Bohème mit märchenhaften Vorstellungen entfesselt. Der Hauptheld Colin (Sebastian Tessenow), wohlhabend, verspielt, erfindet ein Cocktailpiano – in der neuen, superkorrekten Übersetzung von Frank Heibert heißt das etwas sperrig „Drinklavier“ (nur ein k) – und zaubert mit Tönen köstliche Getränke.

Tanz im Theaternebel: Fnot Taddese als Alice und Jonas Friedrich Leonhardt als Chick in der Inszenierung von Bernadette Sonnenbichler. Foto: Melanie Zanin / Schauspielhaus Düsseldorf

Das ist nicht ungewöhnlich in einer Welt, wo zwei Sonnen scheinen und eine sprechende Maus den Boden putzt. In der Düsseldorfer Version ist die Maus außerdem ein Jazztrompeter (brillant: Richard Koch), der mit seinem Sound das ganze Stück begleitet. Des Weiteren spuken herum: Colins kreativer Koch Nicolas (Jürgen Sarkiss), der einen kecken Aal aus dem Wasserhahn zieht und zu Pastete verarbeitet, und Colins Freund Chick (Jonas Friedrich Leonhardi), der sein ganzes Geld für die Bücher von Jean-Sol Partre (ja, Jean-Paul Sartre war gemeint) ausgibt.

Clowns der Liebe

Das gefällt Chicks Liebchen nicht. Alise (Fnot Taddese mit bauschigen Röcken und großer Spielfreude) verwandelt sich mit Hilfe eines Kissenbauchs auch mal in den Arzt, der viel kassiert, aber nichts ausrichten kann gegen den Lotos in Chloés Lunge. Slapstick, auch mit Sprühsahne, gehört hier zur Show wie groteske Tänze und Verrenkungen. Die Regisseurin schickt die Figuren als getriebene Clowns auf die Bühne. Lediglich Sophie Stockinger in der Rolle der Chloé, die zur großen Liebe und Ehefrau von Colin wird, spielt von Anfang an auf einer anderen, entrückten Ebene, als sähe sie schon den Tod, der ihr droht.

Mit dem unheimlichen Lotos wächst ein Unbehagen in der Clique. Colin verliert sein Geld und sucht Arbeit in absurden Branchen, wo man zum Beispiel mit Körperwärme Waffen in die Erde wachsen lässt. Alise wird zur Brandstifterin und ermordet Jean-Sol Partre mit einem „Herzausreißer“. Als dunkler und enger werden die Räume beschrieben, die Jazz-Maus legt freiwillig den Kopf in den Rachen einer Katze. Das ist furchtbar, aber zum Glück nicht realistisch. Es wallt viel Theaternebel, der Jazz gibt den Takt vor, und das Premierenpublikum fühlt sich offenbar gut unterhalten.  

Weitere Vorstellungen:

„Die Gischt der Tage“ nach dem Roman von Boris Vian wurde von Bernadette Sonnenbichler inszeniert. Bühnenbildner ist der Videokünstler Stefano Di Buduo. Die nächsten Vorstellungen des Stücks im Kleinen Haus des Düsseldorfer Schauspielhauses: 23. Januar und 9. Februar, jeweils 20 Uhr. www.dhaus.de

Stichwortedhaus
Vorheriger Artikel

Borussia Düsseldorf: Anton Källberg ist Matchwinner gegen ...

Nächster Artikel

Düsseldorf: Karnevalströdel mit besten Schnäppchen für die ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Trans*beratung Düsseldorf feiert 10. Geburtstag

    Von Ute Neubauer
    12. Juni 2026
  • Düsseldorf: Art:walk Festival feiert am Wochenende Premiere

    Von Ute Neubauer
    12. Juni 2026
  • Düsseldorf: Neue Ausstellung im Rathaus widmet sich ausgespuckten Kaugummis

    Von Ute Neubauer
    12. Juni 2026
  • Düsseldorf: Mehr als 1,5 Millionen Kilometer beim Stadtradeln erreicht

    Von Ute Neubauer
    12. Juni 2026
  • Düsseldorf: Einladung zum Friedrichstraßenfest am Samstag

    Von Ute Neubauer
    12. Juni 2026
  • Düsseldorf Oberbilk: Festnahme nach Einbruch in Geschäftslokal dank aufmerksamer Zeugin

    Von Ute Neubauer
    12. Juni 2026
  • Düsseldorf Friedrichstadt: Nachbarschaftsfest auf der Luisenstraße

    Von Ute Neubauer
    12. Juni 2026
  • Düsseldorf Urdenbach: Vierte Odebacher Wein Wiesn am Samstag

    Von Ute Neubauer
    12. Juni 2026

Textanzeige

  • DüsseldorfKarnevalTextanzeigen

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceShoppingTextanzeigen

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • TextanzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
  • TextanzeigenEssen & TrinkenService

    Essen mit Erlebniswert: Die Transformation der Catering-Branche

    In den letzten Jahrzehnten hat die Catering-Branche eine bemerkenswerte Evolution durchlaufen. Früher primär auf die effiziente Bereitstellung von Speisen und Getränken für Veranstaltungen fokussiert, wandeln sich Catering-Unternehmen heute zunehmend zu ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Industrieller Chic: Wie Kunststofffenster den Loft-Stil in Ihrem Einfamilienhaus unterstützen

    Die Inspiration des industriellen Chics sind die Werkshallen des Industriezeitalters. Die Basis für diesen Stil sind große Räume, schlicht gehalten mit rustikalen Elementen und großen Fensterflächen. Wie so vieles wurde ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell