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Home›Düsseldorf›Aktuelles›Düsseldorf: Großes karitatives Engagement der Sufi-Gemeinde MTO Shahmaghsoudi®

Düsseldorf: Großes karitatives Engagement der Sufi-Gemeinde MTO Shahmaghsoudi®

Von Ute Neubauer
25. Mai 2020
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Die Helfer*innen der Düsseldorfer MOT Gemeinde an der Unterkünft für Geflüchtete in Benrath

Die MTO® ist eine internationale, gemeinnützige Organisation mit dem Zweck der Lehre des Sufismus, einer nach eigenen Aussage friedfertigen Nische des Islam. In den vergangenen Wochen haben die Mitglieder der Düsseldorfer Sufi-Gemeinde viel Engagement gezeigt, um während der Corona-Pandemie belasteten und bedürftigen Menschen zu helfen. Zum Ende des Ramadan wurde am Montag (25.5.) in verschiedenen Unterkünften für Geflüchtete und in der Jugendorganisation Arche Essen verteilt.

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Für jeden Bewohner war eine Tasche mit Essen vorbereitet worden

Das Fest des Fastenbrechens oder Eid al-Fitr ist ein islamisches Fest zum Ende des Ramadan, der in diesem Jahr für viele Muslime nur mit Einschränkungen begangen werden konnte. Die traditionellen Familienbesuche fallen oft den Corona-Auflagen zum Opfer, denn es darf nur im kleinen Kreis gefeiert werden. Die Mitglieder der Sufi-Gemeinde MTO Shahmaghsoudi® in Düsseldorf hatten für Montag eine große Aktion organisiert. In einem Restaurant waren traditionelle Speisen, gegrilltes Hähnchen, Tomaten und Reis, zubereitet und hygienisch in Behälter verpackt worden. Das MTO-Team fuhr damit drei Unterkünfte für Geflüchtete und die Arche in Wersten an und verteilte die Spenden an die Bewohner und Kinder. Die Corona-Auflagen ließen eine persönliche Verteilung nicht zu, aber die Betreuer übernahmen diese Aufgabe und sorgten für strahlende Gesichter bei den Bewohnern.

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Die Betreuer der AWO übernahmen die Verteilung an die Bewohner*innen

Es war nicht das erste Mal, dass sich das Team von MTO Shahmaghsoudi®in Düsseldorf einbrachte. Die MTO® ist eine internationale, gemeinnützige Organisation mit dem Zweck der Lehre des Sufismus, eine friedliche und spirituelle Strömung des Islam. In Düsseldorf ist das MTO-Zentrum auf der Harfstraße beheimatet, wo sie in ihrem Haus Gottesdienste, Zusammenkünfte und Schulungen abhalten. Während der Corona-Pandemie wurde dies alles durch Live-Streams ersetzt, aber die Mitglieder wollten aktiv all denen helfen, die von der Krise hart getroffen wurden. So beschenkten die Sufis systemrelevante Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime, Hospize, Kinderheime und Krankenhäuser mit persönlicher Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel, Hygiene- und Pflegeprodukten und Nahrungsmitteln. Zur emotionalen Bewältigung der Krise bieten sie frei zugängliche online Meditations- und Entspannungskurse an. Geplant ist das Nähen von wiederverwendbaren Comunity-Masken, die bald an Einrichtung gegeben werden sollen. Das Engagement ist nicht auf Düsseldorf beschränkt. Weltweit gibt es 500.000 Sufis, die in verschiedenen Schulen organisiert sind. Parallel zu Spendenaktion in Düsseldorf wurden am Montag auch in Köln, Frankfurt, Hannover und Braunschweig Menschen beschenkt.

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