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Düsseldorf: der 100.000-Euro-Job in den Bilker Arkaden – warum kam die Polizei zu spät?

Von Dirk Neubauer
26. April 2016
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Kulthandys mit angebissenem Apfel - von den Einbrechern am Tatort zurückgelassen

Zehn Minuten, vielleicht fünfzehn –mehr hatten die Unbekannten nicht, die am Dienstagmorgen in einen Elektromarkt der Bilker Arkaden einbrachen. Laut Polizei erbeuteten sie bei der Blitz-Tat Smartphones im Wert von rund 100.000 Euro.
Die Geräuschkulisse muss man sich so vorstellen: Eine schrille Alarmsirene heult, unter dem Einsatz von Brecheisen splittern Schubladen, Schlösser von Vitrinen werden mit einer Flex durchtrennt. Das ist –zusammen genommen – wahnsinnig laut – und dennoch sind die unbekannten Täter entkommen.

Wie groß ihr Stress war, zeigt die Tasche mit einem Haufen Handys, die am Tatort zurückblieben ist. Möglicherweise findet die Polizei im Rahmen ihrer Untersuchung wertvolle Spuren darauf. Die Täter hatten jedenfalls nach eigener Einschätzung keine Zeit, diesen Handystapel auch noch mitzunehmen. Das könnte belegen, dass sie ganz genau wussten, wie der Elektromarkt gesichert ist und wie lange sie Zeit haben, um Beute zusammen zu raffen.

Die Polizei sucht Zeugen

In diesem Zusammenhang sucht die Kriminalpolizei dringend Zeugen, die in den frühen Morgenstunden etwas Verdächtiges gehört oder beobachtet haben. Aufmerksamkeit dürfte vor allem der schrille und sehr laute Alarm ab 5.40 Uhr erzeugt haben. Auch das Fahrzeug, das allem Anschein nach über eine Rampe neben dem Haupteingang gefahren sein dürfte, könnte aufgefallen sein. Am Tatort ließ die Bande einen Teil ihrer Beute in einer schwarzen Reisetasche zurück. Auch ein Stemmeisen und ein großer Schraubendreher blieben vor Ort. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 14 unter Rufnummer 0211-8700.

Foto: Polizei Düsseldorf

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