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Home›Düsseldorf›Aktuelles›Damit es im Notfall schneller geht – Düsseldorfs Kleingärten sollen Rettungspläne bekommen

Damit es im Notfall schneller geht – Düsseldorfs Kleingärten sollen Rettungspläne bekommen

Von Ute Neubauer
23. Juli 2019
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Übersichtspläne am Eingang der Anlage gegebn Auskunft über die Namen der Wege und die Nummern der Parzellen

Namen für die Wege und eine Nummer für jede Parzelle sollen den Rettungskräften die Einsätze in den Kleingartenanlagen in Düsseldorf erleichtern. 6.600 Parzellen gibt es in den 70 städtischen Kleingartenanlagen. In Gerresheim wurde nun in der Anlage „Am Balderberg“ das Projekt gestartet. Gartenamt und Feuerwehr erarbeiten ein Rettungswege-Leitsystem für die Kleingartenanlagen der Stadt, um Einsatzkräften im Notfall schnelle Orientierung zu ermöglichen.

D_Kleingarten_Schild_23072019

Schilder sollen die Orientierung erleichtern

Jede der 70 städtischen Kleingartenanlagen ist verschieden in Größe der Parzellen, Wegenetz und Zufahrten. Rund 6.600 Kleingärtner und 100 Vereine sind in den Anlagen heimisch. Tritt ein Notffall ein, stehen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei vor der Herausforderung , schnell ihr Ziel zu finden. Das Gartenamt und die Feuerwehr erarbeiten nun ein Rettungswege-Leitsystem, was als erstes in der Kleingartenanlage "Am Balderberg" in Gerresheim realisiert wurde. Dort gibt es nun Orientierungspläne, Wegweiser und Hausnummern für die Parzellen, um die Gärtner und Besucher für Notfälle zu rüsten.

D_Kleingarten_Nummer_23072019

Jede Parzelle bekommt eine Hausnummer

So sollen alle Kleingartenanlagen in Abstimmung mit dem Gartenamt und der Feuerwehr eine eigene Hausnummer erhalten sowie mit Schaukästen samt Lageplänen, Wegweisungs- und Parzellenschildern ausgestattet werden. Damit können sich Einsatzkräften und Ortsunkundigen im Notfall schnell und umfassend orientieren. Während die Stadt die Kennzeichnung der Haupt- und Nebenwege übernimmt, sollen die jeweiligen Vereine und der Stadtverband die einheitliche Beschilderung der Parzellen übernehmen. Lagepläne, auf denen die einzelnen Parzellen mit ihrer Gartennummer aufgeführt sind, werden an den Zufahrten der Kleingärten angebracht und der Feuerwehr für den Notfall zur Verfügung gestellt.

Neben diesem Grundsatzkonzept muss jede der 70 städtischen Kleingartenanlagen einzeln betrachtet werden. Das Detailkonzept stimmen das Gartenamt, die Feuerwehr, das Vermessungs- und Katasteramt, der Stadtverband als Vertragspartner sowie der jeweilige Kleingartenverein für jeden Einzelfall individuell ab.

Foto: Gartenamt Stadt Düsseldorf

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