Hertha BSC Berlin ist zu schnell für Fortuna Düsseldorf: 2:5 (1:4) Heimniederlage

Eine gute halbe Stunde hat Hertha BSC Berlin am Sonntag (22.3.) gereicht, um Fortuna Düsseldorf die Defizite überdeutlich aufzeigen. Denn länger brauchten die Berliner im Düsseldorfer Stadion nicht, um einen 0:1 Rückstand in eine komfortable 4:1 Pausenführung zu verwandeln. Auch für das einzige Düsseldorfer Tor sorgten die Berliner selbst. Gechter traf in der 5. Minute ins eigene Tor. Den zweiten Düsseldorfer Treffer markierte Cedric Itten in Minute 56.
Jordi Paulina rückt in die Startelf
Im Vergleich zum Spiel gegen Braunschweig rückte Florian Kastenmeier (mit Maske!) wieder in den Kasten der Rot-Weißen, Anouar El Azzouzi und Cedric Itten kehrten ebenfalls auf den Platz zurück. Jordi Paulina feierte zudem sein Startelf-Debüt im Trikot der Fortuna. Dafür nahmen Marcel Lotka, Jesper Daland und Sotiris Alexandropoulos auf der Bank Platz. Marin Ljubicic verpasste die Partie angeschlagen. Ebenfalls in der Anfangsformation: Tim Oberdorf, Elias Egouli, Sima Suso, Moritz Heyer, Satoshi Tanaka, Florent Muslija und Shinta Appelkamp.
13 Minuten lang durfte Düsseldorf von einem Heimsieg träumen
Die Fortuna erwischte den besseren Start – und hatte das Glück zu Beginn auf ihrer Seite. In der 5. Minute legte El Azzouzi am Strafraum rechts auf Heyer ab, der vors Tor flankte. Itten kam zwar nicht an den Ball, aber direkt hinter ihm lenkte Gechter den Ball zur 1:0-Führung ins Tor. In der elften Minute sorgte El Azzouzi für einen Lattenknaller. Das war es aber auch schon mit der rheinischen Gastgeber-Offensive. Denn dann starteten die Berliner durch. In der 18. Minute gewannen die Gäste den Ball im Mittelfeld. Brekalo steckte die Kugel zwischen Oberdorf und Heyer in den Lauf von Reese durch, der frei vor Kastenmeier den Spielstand mit einem Lupfer ausglich. Nur zwei Minuten später schepperte der Düsseldorfer Pfosten nach einem Flanke von Reese. Keine sechs Minuten danach aber gingen die Berliner in Führung. Erneut eroberten die Gäste den Ball im Mittelfeld und schalteten deutlich schneller als die Fortuna-Spieler um. Winkler trieb den Ball durch die Hälfte der Rot-Weißen und legte am Strafraum quer. Kownacki lies in der Mitte durch, Reese schob den Ball entgegen der Laufrichtung von Kastenmeier in die rechte Ecke. Der quirlige Reese bereitete den nächsten Berliner Treffer vor. Dazu setzte er sich links durch und flankte auf den zweiten Pfosten. Da stand niemand von Fortunas Defensive, aber der Herthaner Kownacki war völlig frei und war so frei, den Ball ins Netz zu köpfen. Und in der sechsten Minute der Nachspielzeit in der ersten Halbzeit ging der Berliner Torregen weiter. Winkler dribbelte an Suso vorbei und zog von rechts in die Mitte. Anschließend schlenzte der Berliner den Ball mit links direkt in den linken Winkel. Die Gastgeber – bedient bereits zur Pause.
Leistungssteigerung bei Düsseldorf in Halbzeit zwei
Immerhin setzte sich Düsseldorf im zweiten Durchgang mehr ein. Und das mit Erfolg in der 54. Minute: Muslija schickte Appelkamp links in den Strafraum. Dieser flankte, Itten sprang am zweiten Pfosten hoch und nickte den Ball ins Netz. 2:4. In der 74. Minute platzierte Muslija einen Freistoß aus rund 20 Metern direkt. Berlins Keeper Ernst musste sich richtig strecken, erwischte den Ball jedoch noch mit einer Hand und lenkte ihn zur Ecke für Düsseldorf ab. Mehr kam aber vor dem Berliner Kasten nicht. Auf der Gegenseite schepperte das Alu des linken Düsseldorfer Pfostens, Und in der 90.+4. Minute waren die Gastgeber im Eifer zu weit aufgerückt. Erneute schickte Reese Brekalo steil. Am Strafraum angelangt legt dieser für Schuler quer, der über den gesamten Platz gespurtet war und den Ball zum 2:5 Endstand einschon.
Die 2. Bundesliga geht in die letzte Länderspielpause der Saison. Danach reist die Fortuna am Samstag, 4. April, für den 28. Spieltag zum 1. FC Kaiserslautern. Anpfiff im Fritz-Walter-Stadion ist um 13 Uhr.