Düsseldorf erlebt einen lauten und kalten Jahreswechsel 2025/2026


Eine illegal abgefeuerte Rakete färbt die Gesichter Rot, während im Hintergrund die Polizei versucht, Feuerwerker dingfest zu machen.

Weil auf der Rheinwerft intensiver kontrolliert wurde und mehr Polizei anwesend war, verlagerte sich das illegale Feuerwerk auf die Ebene oberhalb.
Bei Temperaturen knapp über dem Nullpunkt hat Düsseldorf den Beginn des Jahres 2026 gefeiert. Viele tausend Menschen waren trotz des kalten Wetters an das Rheinufer und in die Altstadt gekommen, um dort den Jahreswechsel zu feiern. Erneut wurde das Böllerverbot in der Altstadt von vielen Gästen missachtet. Polizei und Ordnungsamt stellten zahlreiche Raketenpackungen sicher und versenkten die Feuerwerkskörper in eigens aufgestellten Wasserbehältern. Dennoch zündeten im Minutentakt Böller dort, wo die Stadt eine Böllerverbotszone ausgerufen hatte.

Anders als in Vorjahren nahm die Polizei Feuerwerker intensiver in den Blick.

Immer wieder griffen Trupps der Polizei einzelne Personen aus der Menge, die zuvor Böller gezündet hatten.
An der Freitreppe unterhalb des Burgplatz gingen die Polizeikräfte energischer gegen Personen vor, die dort Raketen und Böller zündeten und sehr häufig mitten in die Menge warfen. Die intensivere Präsenz der Ordnungskräfte sorgte dafür, dass am Burgplatz und auf der Treppe weniger Böller-missbrauch getrieben wurde als in den Vorjahren.

Am Horizont erhellten tausende Raketen den Nachthimmel über Düsseldorf.
Intensiv kümmerte sich Polizeieinheiten auch um einzelne Stadtteile wie Hassels. Dort hatte die Polizei Videoüberwachungseinheiten stationiert und war ebenfalls mit Kräften einer Einsatzhundertschaft vor Ort. Deutlich mehr Polizeipräsenz wurde auch in Bilk und Flehe bemerkt.

Die in der Düsseldorfer Altstadt sichergestellten Feuerwerkskörper wurden in Wasserbehältern versenkt – hier das Exemplar am Düsseldorfer Rathaus.
Die Bilanz des Jahreswechsels in Düsseldorf lesen sie später an dieser Stelle.