Erfolgsmodell erhält einen neuen Namen: Jugendberufsagentur Düsseldorf (JJC)

Das Jugend-Job-Center Düsseldorf wurde im Jahr 2005 initiiert und gilt als bundesweites Vorreitermodell für die erfolgreiche Integration junger Menschen. Dabei arbeiten nicht nur Agentur für Arbeit Düsseldorf und das Jobcenter Düsseldorf zusammen, 2008 trat auch das damalige Jugendamt der Stadt Düsseldorf (Sachgebiet Jugendsozialarbeit) dem Bündnis bei. Ziel war es, Jugendliche nicht nur finanziell und beruflich, sondern auch sozial zu unterstützen.
Gemeinsam ermöglichten die Akteure ein „Haus der kurzen Wege“ an der Grafenberger Allee 300. Jugendliche unter 25 Jahren erhalten dort seitdem alle Hilfen aus den drei unterschiedlichen Rechtskreisen (SGB II, SGB III und SGB VIII) an einer einzigen Anlaufstelle. Das Modell hat sich außerordentlich erfolgreich etabliert. Und weist messbare Erfolge vor. Durch die enge Verzahnung der Institutionen sank die Jugendarbeitslosigkeit in Düsseldorf massiv (von einem zweistelligen Prozentbereich auf einen niedrigen einstelligen Wert). Zukünftig wird die Initiative unter der Bezeichnung Jugendberufsagentur Düsseldorf (JJC) weitergeführt und erhält neben einem neuen Logo auch eine neue Website. Das wurde am Donnerstag (15.10.) gefeiert und dabei die ständige inhaltliche Weiterentwicklung betont.
Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Birgitta Kubsch-von Harten, hob vor allem die Potentiale hervor: „Das enge Miteinander ermöglicht es uns, schnell und zielgerichtet auf die Bedürfnisse der Düsseldorfer Jugend zu reagieren, individuelle Unterstützungsangebote zu unterbreiten und Chancengleichheit zu sichern. Der Schlüssel ist dabei eine auf die jeweilige Lebenssituation zugeschnittene Beratung unserer ratsuchenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Erfahrung der vielen Jahre Jugend-Job-Center in Düsseldorf zeigt, dass eine hohe Qualität in der beruflichen Orientierung langfristige Erfolge sichert. Und das, ohne den Blick auf das große Ganze zu verlieren, sondern stets die persönlichen Umstände und Herausforderungen mitzudenken. An der Nahtstelle zwischen Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendamt haben wir als eine der ersten Jugendberufsagenturen im Bundesgebiet buchstäblich Geschichte geschrieben.“
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bilanzierte: „Was 2008 als wegweisende Initiative begann, ist immer noch ein bundesweites Vorreitermodell. In unserem ‚Haus der kurzen Wege‘ an der Grafenberger Allee greifen die Räder der drei Institutionen nahtlos ineinander. Der Erfolg gibt uns recht: Dass wir die Jugendarbeitslosigkeit in Düsseldorf von einem zweistelligen auf einen niedrigen einstelligen Prozentbereich senken konnten, verdanken wir dieser engen, behördenübergreifenden Verzahnung. Darauf können alle Beteiligten stolz sein.“
Auch der Vorsitzende der Geschäftsführung des Jobcenters Düsseldorf, Ingo Zielonkowsky, ist überzeugt vom Erfolgsmodell Jugend-Job-Center. Er richtet neben einer Rückschau auf das Geleistete den Blick in die Zukunft: „Als wir im Jahr 2008 mit dem Jugend-Job-Center in der heutigen Konstellation an den Start gegangen sind, haben wir neue Wege beschritten. Mittlerweile ist das Jugend-Job-Center sozusagen erwachsen geworden. Wir haben dies auch zum Anlass genommen, unsere Angebote und Arbeitsweisen zu modernisieren und weiter zu optimieren. Und zu einem neuen Lebensabschnitt gehört manchmal auch ein neues Outfit. Dies möchten wir auch durch einen modernen Internet-Auftritt und einen neuen Namen ausdrücken. Daher wird aus dem Jugend-Job-Center nun die Jugendberufsagentur Düsseldorf. Wir freuen uns darauf, unter diesem neuen Label die Jugendlichen in der Landeshauptstadt Düsseldorf auch in Zukunft passgenau zu unterstützen.“
Weitere Informationen zum JJC gibt es hier.