Düsseldorf Heerdt: Projekt „Nachhilfe trifft Kunst“ für 2026 gesichert

Der Verein KRASS engagiert sich mit kulturellen Bildungsprojekten für mehr Chancengerechtigkeit. Dazu gehören neben kreativen Angeboten auch die Hilfe bei Hausaufgaben und schulischen Themen. Um möglichst viele Kinder zu erreichen, arbeitet KRASS mit lokalen Partnern zusammen. Seit 2021 erhalten Kinder und Jugendliche in den Räumen der JFE Westend in Heerdt im Rahmen des Projekts „Nachhilfe trifft Kunst“ (NaKu) verlässlich Unterstützung, da die private und gemeinnützige Stiftung für Heerdt das Angebot in den Stadtteil geholt hat.
An zwei Nachmittagen pro Woche bekommen Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren kostenfreie Hilfe und können die kreativen Angebote nutzen. Das Projekt richtet sich vor allem an Kinder mit sprachlichen und schulischen Hürden. Da Schule, Erzieher und Eltern von positiven Entwicklungen bei Motivation und Lernverhalten der Kinder berichten, sollte das Angebot weiter bestehen. Doch dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung. Nun kann das Bildungsprojekt „Nachhilfe trifft Kunst“ seine Arbeit im Stadtteil auch in diesem Jahr fortsetzen, denn der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein für den linksrheinischen Teil der Stadt Düsseldorf e.V. (VVV) übernimmt die Finanzierung für 2026.
„Als wir das Projekt nach Heerdt geholt haben, war der Bedarf nach Corona groß — heute ist er vielleicht sogar noch größer geworden. Umso wichtiger, unseren Kindern ein verlässliches Angebot zu machen, das sie kontinuierlich begleitet“, sagt Anja Bahners von der Stiftung für Heerdt. „NaKu leistet einen konkreten Beitrag für bessere Bildungschancen im linksrheinischen Raum. Uns war wichtig, ein Projekt zu unterstützen, das nachhaltig wirkt und auch unmittelbar bei den Kindern ankommt“, erklärt Katja Fander vom Verkehrs- und Verschönerungs-Verein für den linksrheinischen Teil der Stadt Düsseldorf e.V. . „Die Kontinuität des Angebots macht für unsere NaKu Kinder in Heerdt einen echten Unterschied. Über die Jahre sehen wir stabile Beziehungen und viele kleine Erfolgsschritte“, betont Carina Gonzales, Geschäftsführerin von KRASS e.V. .
Die Partner wollen das Angebot dauerhaft sichern, um Kindern im Stadtteil einen festen Lern- und Begegnungsort zu bieten. Interessierte Unterstützer – auch für andere Stadtteile – können sich gerne an den KRASS e.V. wenden.