Düsseldorf Wersten: Beim Markt der Möglichkeiten kann jeder ein Ehrenamt finden

Wersten gehört zu den Stadtteilen, in denen zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen organisiert werden. Dies ist allerdings nur möglich, weil viele Werstener*innen sich ehrenamtlich engagieren. Um noch mehr Menschen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie und wo sie sich einbringen können, findet am Samstag, den 14. März, von 13 bis 17 Uhr im Stephanushaus der ev. Gemeinde an der Wiesdorfer Straße 13 eine Ehrenamtsbörse statt, zu der alle herzlich eingeladen sind. Nach den großen Erfolg im vergangenen Jahr, ist es bereits die zweite Börse, auf der sich Vereine, Einrichtungen, Verbände, Gruppen, Gemeinden und weitere vorstellen, die sich Unterstützung durch Ehrenamtler*innen wünschen oder neue Mitglieder suchen. Eingeladen sind alle interessierten Bürger*innen von 16-99 Jahren.

Grafik: Wäschte161 Kultur Bud Wersten gUG
Von der Kirche über die Karnevalisten, vom Sportverein bis zur Kulturbude gibt es in Wersten zahlreiche engagierte Gruppen. Im persönlichen Gespräch können Interessierte am Samstag (14.3.) herausfinden, ob sie sich bei der einen Gruppierung oder der anderen Aktionen beteiligen möchten. Der Bedarf an helfenden Händen, offenen Ohren oder Unterstützung ist groß und der zeitliche Aufwand kann ganz unterschiedlich sein. Es kann um das einmalige Schleppen von Bierzeltgarnituren beim Sommerfest gehen, im Hintergrund Dateien zu pflegen oder Daten zu erfassen oder auch sich von Kindern etwas vorlesen zu lassen.
Die Ehrenamtsbörse in Wersten bietet einen Überblick in der eigenen Nachbarschaft. Mit-Organisator Dirk Rauchmann kennen viele Werstener*innen schon von Aktivitäten wie Osterfeuer, Wersten-Rallye, Rock am Bach und mehr. Er versichert, dass niemand Angst haben muss, vollkommen vereinnahmt zu werden. Manchmal helfen schon wenige Stunden im Jahr, um eine Aktionen erfolgreich zu begleiten.
Vorteile hat das Engagement im Ehrenamt für beide Seiten. Denn viele Aktionen kommen nicht ohne Unterstützung aus und müssten sonst ausfallen. Wer hilft, bekommt nicht nur das gute Gefühl etwas für die Gemeinschaft getan zu haben, man kommt auch in Kontakt mit Menschen, die man sonst vielleicht nie getroffen hätte. Je nach Engagement gibt es Voraussetzung wie Präventionsschulung, polizeiliches Führungszeugnis oder Hygienebelehrung. Doch das sollte nicht abschrecken, die Kosten dafür werden übernommen und je nach Träger werden beispielsweise auch Unfallversicherung oder Ehrenamtskarte geboten.