Düsseldorfer EG enttäuscht beim letzten Heimspiel der Hauptrund komplett

Nur falls es aus dem Blick geraten sein sollte: Die DEG-Fans müssen sich Eintrittskarten vom hart erarbeiteten Monatsgehalt kaufen. Deshalb macht es keinen Spaß, die Geldscheine für solche Luschenleistungen, für nichts und wieder nichts, zu zerreißen. Im letzten Heimspiel der Hauptrunde unterlag die Düsseldorfer EG mit 1:4 gegen die Bietigheim Steelers (1:0, 0:3, 0:1). Wieder eine Heimniederlage.
Trainer Harry Lange formte die erste Sturmreihe aus Erik Brown, Erik Bradford und Nick Baptiste. Darauf folgte die zuletzt eingespielte Reihe um Leon Niederberger, Michael Clarke und Simon Thiel. In der dritten Formation stürmten Kevin Orendorz, Ture Linden und Kevin Marx Norén. Die vierte Reihe bildeten Luca Tosto, Joel Hofmann und Marco Münzenberger. In der Verteidigung rückte Kevin Maginot für Emil Quaas zurück ins Line-Up. Im Tor stand Niklas Lunemann.
Kurze Führung am Ende des Auftaktdrittels
Das Spiel begann mit zwei ausgeglichenen Mannschaften. Die Steelers hatten in der dritten Minute die erste größere Torchance durch einen freien Abschluss nach einem Querpass durch den Slot, aber Niklas Lunemann machte schnell den zweiten Pfosten zu. Die DEG brauchte einige Minuten, um selbst offensiv in Erscheinung zu treten. Dabei half dann eine vierminütige Überzahlsituation, als der frühere DEG-Verteidiger Tim Schüle auf die Strafbank musste. Klare Torchancen ergaben sich in diesen Minuten zwar wenige, jedoch erarbeitete sich Rot-Gelb dadurch das Momentum und war im Anschluss die spielbestimmende Mannschaft. Als dann in der Schlussphase des Drittels Bietigheim wieder etwas gefährlicher wurde, war es auf der Gegenseite Nick Baptiste, der die DEG nach einer feinen Ablage von Erik Bradford zur einzigen Führung des Nachmittags schoss (19‘09). So ging es mit einer 1:0-Führung in die erste Pause.
Die Stealers seifen die DEG ein
Das zweite Drittel verschenkte Düsseldorf an die Gäste. Nach einem Zuordnungsfehler war es Steelers-Stürmer Alex Dostie, der Lunemann zwischen den Beinen zum 1:1 erwischte (20‘36, Assists Uplegger und Fischer). Die Gäste bekamen Oberwasser. Brett Kemp spielte Jack Dugan mit einem schönen Querpass frei, der nur noch einschieben musste (27‘16, zweiter Assist Schüle). So ging es weiter: Wenige Minuten nach dem Führungstreffer arbeite sich Bastian Eckl von außen vor das DEG-Tor, konnte im Nachschuss nicht entscheidend gestört werden und erhöhte somit auf 3:1 (8‘47, Assist Kemp). Nach drei Treffern gingen die gestärkte mit 1:3 in die zweite Pause.
Ohne Druck und Ideen zur Heimniederlage
Für den Auftakt des Schlussdrittels steht im DEG-Zeugnis: Sie waren stets bemüht – aber niemals torgefährlich. Die Bietigheimer Gäste verteidigten kompakt – und wenn dann doch mal ein Schuss durchkam, war Torhüter Schmidt zur Stelle. Knapp drei Minuten vor Spielende zog die DEG Niklas Lunemann zugunsten eines sechsten Feldspielers. Die Mannschaft setzte sich zwar lange im Offensivdrittel fest, konnte sich aber wenige klare Torchancen erspielen. Kurz vor Schluss setzte Fonstad mit einem Schuss ins leere DEG-Tor den Schlusspunkt zum 1:4 (59‘33, Assists Dostie und Hochreither).
Zwei Auswärtsspiele zum Ende der Hauptrund
Die Hauptrunde endet für die Düsseldorfer EG mit Auswärtsspielen – am Freitag (6.3.) beim EHC Freiburg und am Sonntag (8.3.) in Weißwasser bei den Lausitzer Füchsen. Am Mittwoch, 11. März, steht das erste Pre-Playoff-Spiel an. Ob die DEG im PSD Bank Dome oder auswärts antreten muss, muss sich noch entscheiden. Tickets sind unter www.deg-tickets.de verfügbar, sobald der Gegner feststeht.