Ein gebrauchter Abend für die Düsseldorfer EG: 2:5 bei den Bietigheim Steelers

Die Düsseldorfer EG hat am Dienstagabend (10.2.) bei den Bietigheim Steelers mit 2:5 (0:4, 0:1, 2:0) verloren. Bereits zu Beginn lagen die Düsseldorfer schnell und fast aussichtslos mit vier Treffern hinten. Zwei späte Treffer zeigten: Das Team hat Moral.
Die DEG musste heute die schweren Verletzungen von Top-Scorer Yushiroh Hirano und Torwart Leon Hümer verkraften. Zudem fehlten Nick Geitner und Emil Quaas. Dafür kehrte im Rahmen der U20-Regelung Moritz Kukuk ins Team zurück.
Völlig verdorbener Spielauftakt
Den Bietigheim Steelers gelang alles, die DEG war geistig noch in der Kabine. Die Treffer für die Steelers fielen viel zu leicht: Cole Fonstad traf im Konter in den Winkel (1‘02), Tamas Kanya beim nächsten Konter ins Eck (2‘11), Benedikt Jiranek nach einem schönen Move unter die Latte (6‘35) und nur zehn Sekunden später wieder Fonstad völlig frei und aus kurzer Distanz zum 4:0. Ein bitteres Drittel. Die DEG fand kein Gegenmittel.
Und dann noch eine kalte Dusche oben drauf
Kalte Dusche auch zu Beginn von Dritte zwei. Nur 26 Sekunden waren gespielt, als Preibisch zum 5:0 traf (20‘26). Das paralysierte die DEG. Sie brachte nichts zu Stande ging mit diesem Rückstand in die Pause.
Ergebniskosmetik im Schlussdrittel
Im Schlussdrittel blieb die DEG immerhin dran und versuchte, das Ergebnis des bereits verlorenen Spiels etwas freundlicher zu gestalten. Am Ende zählte die Statistik 42 zu 34 Schüsse für Düsseldorf. Zwar blieb eine Überzahl ungenutzt, gegen Spielende gelangen den Gästen aber doch noch zwei zu späte Treffer Erst setzte sich Eric Brown vor dem Kasten durch und schob zum 1:5 ein (57‘50, Vorlagen Kevin Maginot und Lucas Lessio). Wenig später war es dann Luka Tosto, der nach einer schönen Einzelleistung den Endstand herstellte (59‘15, Assist Ture Linden). Ein gebrauchter Abend.
Am Freitag (13.2.) kommt es zum großen Duell mit den Krefeld Pinguinen. Es gibt noch einige Stehplätze unter www.degtickets.de. Am Sonntag (15.2.) geht es dann mit dem Sonderzug zu den Eispiraten nach Crimmitschau.