Düsseldorf: Das Reparaturcafé in Kaiserswerth öffnet am Freitag

Im neuen Jahr geht es im Reparaturcafé Kaiserswerth gleich wieder los und das Team wird wieder versuchen, defekten Geräte neues Leben einzuhauchen. Los geht es am FReitag, 9. Januar, um 15 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum an der Fliednerstr. 6.
Die ehrenamtlich tätigen erfahrenen Elektriker, Ingenieure und Handwerker bieten von Reparatur über Messerschliff bis zur Linux-Umrüstung vieles an. Allerdings kann pro Termin nur eines dieser Angebote wahrgenommen werden kann. So soll möglichst vielen Gästen geholfen werden.
Repariert werden Haushalts- oder Garten-Elektrogeräte, Radios, Lampen, Uhren, Wecker, Kameras, PC’s, Notebooks, Monitore, (kleinere) Möbelstücke oder Spielzeug. Das Team bittet darum, nur ein Gerät pro Haushalt mitzubringen. Weiße Ware, also Waschmaschinen, Kühlschränke etc., sowie Handys, Drucker, TV-Geräte und Kleidung können nicht repariert werden.
Großer Beliebtheit erfreut sich das Schleifen von Messern. Pro Haushalt können maximal zwei Messer geschliffen werden. Gezackte oder gewellte Messer wie Brotmesser, Küchenbeile und Tourniermesser werden nicht angenommen.
Wer noch Rechner mit einem Windows 10 Betriebssystem hat (für die Microsoft bald keine Updates mehr anbietet), kann sie im Reparaturcafé auf Linux umrüsten lassen.
Alle Reparaturen sind kostenlos. Dazu gibt es auch für alle Besucher*innen Kaffee, Tee und Kuchen. Das Team erbitten eine Spende, um Werkzeuge, Testgeräte und Material kaufen zu können.
Das Reparaturcafé ist bis 18 Uhr geöffnet, Annahmeschluss ist spätestens um 17:30 Uhr.
Interessierte schicken idealerweise vorab eine Email an info@reparaturcafe-kaiserswerth.de und beschreibt kurz Gerät und Defekt (auch ein Foto ist nützlich). Bei Linux-Umrüstungen ist eine vorherige Email-Anmeldung unbedingt erforderlich, da diese Umrüstungen einige Zeit in Anspruch nehmen.
Eine Änderung tritt 2026 in Kraft. Die Evangelische Kirchengemeinde Kaiserswerth-Tersteegen hat offiziell die Trägerschaft des Reparaturcafés Kaiserswerth übernommen.Damit wird aus der privat gestarteten Initiative ein Projekt der Gemeinde. Jens Baganz, Co-Sprecher der Initiative: “Die ev. Gemeinde hat uns bisher schon mit voller Kraft unterstützt, denn Nachhaltigkeit ist auch eines ihrer Anliegen. Wir freuen uns daher sehr, dass aus der Unterstützung nun eine echte Trägerschaft wird!”