Nullnummer am Samstagabend: Fortuna Düsseldorf und der Karlsruher SC trennen sich torlos

Wenn Trainer Daniel Thioune nach einer solchen Nullnummer mit schlechten Abschlüssen, Fehlpässen und offenbar nicht vorhandenem Selbstvertrauen als Mannschaft sagt: Man müsse dem Team Zeit geben, dann sollte er ein Praktikum in Hannover machen. Dort gab es auch einen Umbruch, aber offenbar eine bessere Vorbereitung. Die erste Halbzeit war Larifari, die zweite Halbzeit war Fortuna Düsseldorf überlegen – genutzt hat’s nichts. Der Karlsruher SC freut sich über einen Punkt, Düsseldorf ärgert sich über nur einen Punkt.
Zimmermann ersetzt Sotiris
Cheftrainer Daniel Thioune gab Matthias Zimmermann den Vorzug vor Sotiris Alexandropoulos, der zunächst auf der Bank Platz nahm, später aber für den verletzten Zimmermann eingewechselt wurde. Die Fünferkette vor Kapitän Florian Kastenmeier bildeten erneut Tim Rossmann, Kenneth Schmidt, Tim Oberdorf, Elias Egouli und Valgeir Lunddal. Das Mittelfeld um Zimbo und Anouar El Azzouzi ergänzten Florent Muslija und Shinta Appelkamp. Im Sturm ging Cedric Itten auf Torejagd.
Fortuna selbst hält diese drei Situationen für die besten Chancen in der ersten Halbzeit: In der 10. Minute verlagert Muslija auf die rechte Seite zu Zimmermann, der es aus 24 Metern halbrechter Position probiert. Sein Schuss geht aber ein gutes Stück drüber. In der 28. Minute flankt Muslija von links auf den zweiten Pfosten. Dort köpft Lunddal haarscharf rechts vorbei! Und in der 30. Minute treibt wieder Muslija den Ball im Umschaltspiel nach vorne Appelkamp schießt aus spitzem Winkel knapp an der kurzen Ecke vorbei vorbei.
Dominante Düsseldorf ohne Torerfolg
In der Pause brachte Thioune Seller, weil ihm nach eigenen Worten die Präsenz in der Box fehlte. Düsseldorf wirkte dynamischer und drängender. In der 69. Minute köpfte Appelkamp aus sieben Metern Entfernung auf das Karlsruher Tor. KSC-Keeper Hans-Christian Bernat wehrte den Ball mit einem sehr guten Reflex ab.
Nur eine Minute später zog El Azzouzi aus 23 Metern in zentraler Position ab. Wieder war Bernat zur Stelle und lenkte den Schussversuch mit einer Hand über die Latte. Auf der Gegenseite ließ die Defensive der Fortuna wenig zu.
Es folgt die Länderspielpause am nächsten Wochenende. Danach gastiert die Fortuna am Sonntag, 14. September, bei Preußen Münster. Anstoß im LVM-Preußenstadion ist um 13.30 Uhr.