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Home›Politik›Parteien›Düsseldorf Garath: Knapp 40 Republikaner blieben unter sich

Düsseldorf Garath: Knapp 40 Republikaner blieben unter sich

Von Ute Neubauer
30. April 2016
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Einige Anhänger der Republikaner marschierten unter Polizeischutz noch eine Runde durch den Stadtteil - André Maniera begleitete mit der Flüstertüte

Interessierte Bürger gab es an der Republikaner-Kundgebung am Samstag (30.4.) in Garath nicht viele. Die größte Zahl der Anwesenden stellte die Polizei, die bereits seit Mittag mit zahlreichen Einsatzkräften in Garath eintraf. Eine Gegendemonstration war erst gar nicht angemeldet worden, trotzdem versammelten sich etwa 70 Menschen gegen die Reps.

D_Reps_Krieger_30042016

Ohne Polizeiabsperrungen wäre die Kundgebung kaum aufgefallen

Knapp 40 Personen, ein Kleinbus für die Lautsprecheranlage, vier Redner, einige Transparente. Viel Platz brauchte die Kundgebung der Republikaner in Garath nicht. Obwohl die Polizei ihnen ein weites Feld bestellt hatte, denn Absperrgitter sorgten dafür, dass ihnen niemand zu nahe kam. Bedarf daran gab es keinen, eher Unmut der Garather, die bei Penny einkaufen wollten und einen Umweg laufen mussten.

D_Reps_Polizeikolonne_30042016

Mehr als ein Dutzend Polizeieinsatzwagen durften um 15:30 Uhr schon abrücken – die Lage wurde als ruhig eingestuft.

Neues gab es bei den Republikanern nicht. Karl-Heinz Fischer, Kreisvorsitzender der Düsseldorfer Republikaner war diesmal ohne seinen Cowboy-Hut und wurde von vielen nur an seinem Schäferhund erkannt. In seiner Rede warf er den Gewerkschaften Veruntreuung von Geldern vor, da sie offensichtlich linke Demonstrationen finanziell unterstützen würden.

Ratsherr André Maniera blieb bei seiner Ansprache beim gewohnten Ton. Hauptkritikpunkt war die Vernachlässigung der deutschen Bevölkerung zu Gunsten der vielen „Asylanten“. Ebenfalls sehr kritisch sieht er die Verhandlungen mit der Türkei. Bei der zu erwartenden Visa-Freiheit für Türken würden ganze Bergdörfer nach Deutschland umsiedeln und die knappen deutschen Kassen noch weiter belasten.

Der Kölner Republikaner Kevin Krieger schwadronierte von großem Asylmissbrauch in ganz Deutschland, kam dann aber schnell auf die Landtagswahl in NRW in 2017 zu sprechen. Da möchten die Republikaner antreten, brauchen dafür aber 1000 Unterschriften von Unterstützern. Bei der Wahl in 2012 scheiterten sie an dieser Hürde und nun werden sie wegen der Afd nicht mehr gebraucht.

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