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Home›Düsseldorf›Aktuelles›Düsseldorf: Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*phobie

Düsseldorf: Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*phobie

Von Ute Neubauer
17. Mai 2018
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Am 17. Mai wird weltweit ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt

Bevor die Regenbogen Community in Düsseldorf am ersten Juniwochenende den CSD feiert, gibt es noch einen anderen wichtigen Tag: IDAHOBIT steht für Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*phobie. Er wird weltweit am 17. Mai begangen. In Düsseldorf starteten die Jugendlichen von PULS eine Aktion.

Der 17. Mai wurde gewählt, weil an diesem Datum im Jahr 1990 die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten nahm. Der französische Aktivist Louis Georges Tin rief 15 Jahre später den Aktionstag ins Leben, an dem nun Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle (LSBT*I) auf der ganzen Welt Zeichen gegen Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*feindlichkeit setzen.

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Die IDAHOBIT-Aktion von PULS am Donnerstagabend, Foto: Niclas Ehrenberg

Jugendzentrum PULS

Mit einer bunten Aktion beteiligte sich das PULS Düsseldorf am IDAHOBIT. Vor dem Jugendzentrum trafen sich die Jugendlichen, schrieben ihre Wünsche auf Karten und hingen sie an bunte Luftballons. Den Schriftzug IDAHOBIT 2018 hatten sie mit Kreide auf den Bürgersteig gemalt und die rund 70 Teilnehmer stimmten gemeinsam Lieder wie „over the rainbow“ an.

Bereits im siebten Jahr beteiligten sich die Pulsis. Jana Hansjürgen, Leiterin des Jugendzentrums PULS erklärte: „Ich finde es wichtig, dass wir diesen Tag immer wieder zelebrieren und sichtbare, bunte Zeichen setzen. Noch immer sind Diskriminierungen von LSBT*I in Schule, Familie, etc. an der Tagesordnung. Aufklärung, wie beispielsweise SCHLAU sie leistet, ist wertvoll und wichtig, sowie die anstehenden CSD´s.“

D_Idahobit1_17052018

Auch beim CSD wird wieder gegen Homophobie demonstriert werden, hier das Kom!ma-Transparent 2017

Diskriminierung noch an der Tagesprdnung

Obwohl sich viele Menschen offen gegen die Diskriminierung von Trans*-Menschen aussprechen, sieht es in ihrem Alltag weltweit immer noch anders aus. Selbst die WHO sieht die Trans*geschlechtlichkeit immer noch als „psychische Störung“. Wer in Deutschland sein Geschlecht offiziell mit einen Personenstandsänderung anerkannt haben möchte, muss eine mehrjährige Psychotherapie nachweisen. Damit gehört Deutschland bereits zu den fortschrittlichen Ländern, denn oft ist die selbstbestimmte Festlegung des Geschlechts überhaupt nicht möglich. Auch in vielen Ländern Europas können Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle Menschen nicht frei und sicher leben, sind Vorurteilen und Gewalt ausgesetzt.

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