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Home›Düsseldorf›Aktuelles›Düsseldorf: Städtisches Kolumbarium auf dem Friefhof Itter eröffnet

Düsseldorf: Städtisches Kolumbarium auf dem Friefhof Itter eröffnet

Von Ute Neubauer
13. Juni 2019
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Im inneren der alten Kapelle entstand ein stilvoller Raum für die Grabkammern der Urnen

Eine besondere Form der letzten Ruhestätte bietet die Stadt Düsseldorf nun auf dem Friedhof Itter an. Dort wurde die alte Kapelle in ein modernes Kolumbarium umgestaltet. So entstanden 184 Urnen-Grabkammern, die jeweils zwei Urnen aufnehmen können und für die Angehörigen ein Raum zur stillen Einkehr.

D_Kolom_aussen_12062019

Die alte kleine Kapelle wurde von innen komplett neu gestaltet

Der Trend weg von Erdgräbern für Särge besteht auch in der Stadt Düsseldorf. Auf allen städtischen Friedhöfen werden bereits Urnengräber angeboten oder Streufelder für die Asche der Verstorbenen. Mit dem neuen Kolumbarium hat die Stadt nun nicht nur Grabkammern für die Urnen der Verstorbenen geschaffen. Durch den Umbau der alten Kapelle entstand dies in einer besonderen und stilvollen Atmosphäre.

Das Gartenamt und das Amt für Gebäudemanagement haben das Projekt gemeinsam realisiert. In den Innenausbau investierte die Stadt rund 200.000 Euro. Die Sanierung und Umbau der alten Kapelle erfolgte nach einem Entwurf des Düsseldorfer Architekten- und Planungsbüro "Meyer Architekten". Das Gebäude der alten Kapelle wurde saniert, Trennwände entfernt und eine moderne Innenraumarchitektur geschaffen.

D_Kolom_Fach_12062019

Noch sind die meisten der Grabkammern leer

Auf 70 Quadratmetern gibt es sechs Bereiche, die durch die Wände mit insgesamt 184 Urnenkammern gebildet werden. Jeweils vier Kammern sind übereinander, sie beiten Platz für jeweils zwei Urnen. Verschlossen sind die Kammern mit mattierten Glasplatten, auf denen die Daten der Verstorbenen aufgebracht werden. Zu jeder Kammer gibt es eine kleine Vase, in denen eine Blume Platz findet. Vertikal und horizontal verbinden Leuchtbänder die Fächer und auch auf dem Boden gibt es Lichtinstallationen, die ein Kreuz formen. In der Mitte des Raumes dienen zwei Bänke als Ruheplätze für Trauernde.

Wer für seine verstorbenen Angehörigen einen Platz im Kolumbarium erwerben möchte, findet die Gebühren dazu in der Friedhofsatzung der Stadt. Die 30-jährige Nutzung einer Grabkammer, für zwei Urnen, im Kolumbarium in Itter kostet rund 1800 Euro.

Umweltdezernentin Helga Stulgies, Doris Törkel, Leiterin des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes und Doreen Kerler, Leiterin des Amtes für Gebäudemanagement, haben das neue Kolumbarium am Donnerstag (13.6.) eröffnet.

Das Kolumbarium auf dem Friedhof Itter ist täglich von 8 bis 20 Uhr (Oktober bis März: 8 bis 17 Uhr) geöffnet und barrierefrei erreichbar

Fotos: Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert

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