Düsseldorf Garath: Großeinsatz der Feuerwehr nach Kellerbrand in Mehrfamilienhaus mit grausigem Fund

Die Leitstelle der Düsseldorfer Feuerwehr wurde am Mittwochvormittag (18.2.) kurz nach 11 Uhr über einen Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Fritz-Erler-Straße in Garath alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, hatte sich der Brandrauch bereits im Gebäude ausgebreitet. Rauch stieg aus den Fenstern in den oberen Geschossen auf. Bewohner*innen hatten sich auf die Balkone begeben und machten auf sich aufmerksam, da ihnen der Fluchtweg durch das verrauchte Treppenhaus versperrt war.

Über die Drehleiter wurde Bewohner*innen von den Balkonen geholt
Umgehend wurde die Menschenrettung mit einer Drehleiter eingeleitet, weitere Bewohner wurden mit Rettungshauben aus dem Gebäude in Freie gebracht. Parallel startete die Brandbekämpfung im Bereich des Kellers.
Da nicht klar war, wie viele Menschen Rauch eingeatmet hatten, forderte der Einsatzleiter zur medizinischen Versorgung der Betroffenen zusätzliche Rettungskräfte an. Insgesamt wurden 18 Bewohner*innen untersucht, von denen sieben zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser transportiert wurden.

Da die Zahl der möglicherweise Verletzten nicht klar war, wurden weitere Krankenwagen angefordert
Nach rund einer Stunde war das Feuer im Keller gelöscht. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Im Anschluss an die Brandbekämpfung erfolgten zeitintensive Lüftungsmaßnahmen.
Bei der Überprüfung der Wohnung machten die Retter einen grausigen Fund. In der sechsten Etage des Hauses öffneten die Feuerwehrleute eine Wohnung, um diese auf Rauchausbreitung zu kontrollieren. Dort entdeckten sie die Leiche eines 63-Jährigen, der offenbar bereits seit längerem Tod war.
Die Ermittlungen zur Brandursache und zum Tod des Mannes dauern an.