Punkteteilung beim 1:1 zwischen Fortuna Düsseldorf und dem Karlsruher SC

Tabellenplatz 13 täuscht. Auch am 21. Spieltag konnte sich Fortuna Düsseldorf nicht aus dem Abstiegssog befreien. Beim 1:1 (1:0) aus Düsseldorfer Sicht gegen den Karlsruher SC nahm die Fortuna einen Punkt mit – liegt aber unverändert nur zwei Punkte vor dem Relegationsplatz. Den Führungstreffer von Cedric Itten (41.) egalisierte Dzenis Burnic (54.).
Lenz hat Premiere in der Startelf
Trainer Markus Anfang nahm im Vergleich zum Heimspiel gegen Paderborn zwei Veränderungen in der Startelf vor: Elias Egouli kehrte nach seiner Gelb-Rot-Sperre in die erste Elf zurück, zudem gab Christopher Lenz sein Startelfdebüt in einem Pflichtspiel. Die Fünferkette vor Kapitän Florian Kastenmeier komplettierten Kenneth Schmidt, Tim Oberdorf und Matthias Zimmermann. Im Mittelfeld begannen Anouar El Azzouzi, Satoshi Tanaka, Shinta Appelkamp und Florent Muslija. Vorne stürmte Cedric Itten.
In der ersten Spielhälfte überzeugte Fortuna Düsseldorf mehr als die Gastgeber. Fernschüsse in der vierten und der 13. Minute durch El Azzouzi und Muslija verfehlten allerdings deutlich das Karlsruher Tor. Der Führungstreffer für Düsseldorf gelang in der 41. Minute. Eine ganze Serie von Flankenversuchen der Düsseldorfer bekam der KSC nicht geklärt. Schließlich landete der Ball links im Fünfmeterraum bei Christopher Lenz. Dieser legte formidabel ab auf Cedric Itten, der aus fünf Metern nur noch den Fuß reinhalten musste und den Ball unter die Latte ins Tor drosch. Pause.
Karlsruhe spielt lasch
Entgegen der Erwartung spielte der KSC auch zu Beginn der zweiten Halbjahr uninspiriert und harmlos wie in der ersten Hälfte. Für den Ausgleichstreffer brauchte es eine Standardsituation. Zudem hätte der Treffer gar nicht gegeben werden dürfen. Wanitzek flankte einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Franke das Kopfballduell gegen Zimmermann gewann. Anschließend spitzelte Scholl den Ball zu Burnic, der Kastenmeier mit seinem Volley keine Chance ließ. Das Tor wurde vom Videoassistenten überprüft. Tatsächlich stand Scholl bei der Hereingabe von Wanitzek im Abseits, worauf Sven Mislintat von der Düsseldorfer Bank aus lautstark hinwies und sich dafür eine gelbe Karte einhandelte. Schiedsrichter Bickel gab den Treffer.
Gut zwanzig Minuten brauchte Fortuna Düsseldorf anschließend, um sich zu erhöhen. Danach flog eine ganze Staffel von Bällen auf das Karlsruher Tor. Ins Netz traf allerdings kein Ball mehr. Es blieb bei der Punkteteilung.
Weiter geht es für Fortuna Düsseldorf bereits am Freitag, 13. Februar, gegen den SC Preußen Münster. Anstoß in der Merkur Spiel-Arena ist um 18.30 Uhr.