Düsseldorf: Zweite Informationsveranstaltung zum geplanten Suchthilfezentrums an der Eisenstraße

Die Stadt plant an der Eisenstraße 49 hinter dem Hauptbahnhof ein niederschwelliges Suchthilfezentrum einzurichten. Dagegen gibt es seitens benachbarten Schulen und Kitas sowie Anwohner*innen große Bedenken. Bereits am 3. Februar hatte die zuständige Dezernentin Miriam Koch zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um die Pläne der Stadt zu erläutern. Rund 350 Anwohner*innen aus der Umgebung der Eisenstraße in Oberbilk und interessierte Bürger*innen nahmen daran teil. Ihre Bedenken wurden größtenteils nicht zerstreut.
Am Donnerstag, 12. März 2026, um 18 Uhr, ist eine zweite Veranstaltung geplant. Die findet erneut in der Volkshochschule Düsseldorf am Bertha-von-Suttner-Platz 1 statt. Miriam Koch wird neben der Vorstellung des aktuellen Konzeptstands auch den direkten Austausch mit Fachstellen und Initiativen in den Mittelpunkt stellen.
Nach einer kurzen Präsentation haben die Besucher*innen Gelegenheit, sich an verschiedenen Thementischen zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Vertreter*innen aus der Suchthilfe, der sozialen Beratung, der Streetwork-Arbeit sowie aus Quartiersmanagement und Bürgerinitiativen stellen ihre Arbeit und bestehende Unterstützungsangebote vor.
Beteiligt sind unter anderem Fachstellen der Stadt Düsseldorf, darunter das Gesundheitsamt, das Amt für Migration und Integration, das Ordnungsamt sowie das Projektteam Sicherheit im Bahnhofsumfeld (SiBu), sowie Träger und Initiativen wie die Drogenhilfe, der SKFM, die Diakonie, Axept und Flingern Mobil. Auch Akteurinnen und Akteure aus der Quartiersarbeit beteiligen sich am Austausch.
Die Veranstaltung soll transparent über die geplante Einrichtung informieren, Hintergründe erläutern und Raum für Fragen aus der Bürgerschaft bieten.
Den Ddorf-aktuell Artikel zum Info-Termin am 3. Februar 2026 finden sie hier.