Düsseldorf: Der Hoppeditz ist tränenreich beerdigt

Das Stadtmuseum, die Düsseldorfer Weiter, die Spiesratze und das Narrencollegium hatten traditionell an Aschermittwoch (18.2.) zur Hoppeditz Beerdigung eingeladen. Allerdings steht der Ibach-Saal dort nicht zur Verfügung, da er bereits für den ursprünglich geplanten Umzug des Kom(m)ödchens umgebaut wird. Aber es gibt einen Ausweichraum, auf dessen kleinen Bühne der Hoppeditz aufgebahrt wurde.

Ein Schnaps gegen die Trauer geht immer
Bereits vor 11:11 Uhr waren Schluchzer zu hören, denn die Trauer der Gäste im Saal war groß. Übertönt wurden diese anfänglich noch vom Orchester ArDo, aber spätestens bei den Trauerreden wurde die Wehklagen lauter. Als Pastörchen debütierte der Baas der Altstädter Bürger-Gesellschaft Düsseldorf, Uwe Triebel.

Der Trauermarsch zum Rosengarten
Dennis Vobis und Dennis Klusmeier versuchten den Grund für das plötzliche Ableben des Hoppeditz zu ergründen. Denn klar war, dass kein natürlicher Tod dahinter stecken konnte. In launiger Art wurde Helga Hesemann von den Weiter als Verdächtige ausgemacht, hat sie doch eine Schützen-Vergangenheit. Sie wies alle Schuld von sich und vermutete eher eine Lungenentzündung, wo es doch an Rosenmontag so nass und kalt gewesen sei. In einer Kneipe sei der Hoppeditz zusammengebrochen und über das, was danach passierte, war die Hoppediz-Wache zum Schweigen verpflichtet.

Letzte Worte zum Abschied
Sei’s drum, nun lag er auf der Bahre und wurde unter Tränen auf seinem letzten Weg in den Rosengarten des Stadtmuseums begleitet. Dort kam es zur traditionellen Verbrennung. Und alle freuen sich bereits jetzt auf den 11. November, wenn er wieder aus seinem Senftopf steigt und die neue Session beginnt.

Da geht er dahin, der Hoppeditz