Düsseldorf: Der Veedelszoch Gerresheim mit St. Martin und Kartoffeln

Bei strahlenden Sonnenschein startete am Sonntagvormittag (15.2.) der große Gerresheimer Veedelszoch. Er wird von der Saubande organisiert und in diesem Jahr freuten diese sich über 36 teilnehmende Gruppen. Darunter diverse Premieren, die zu einen bunten und fröhlichen Zug beitrugen.

Heute jeck und morgen zum Check – diese Gruppe machte auf das Thema Brustkrebs aufmerksam
Aber auch ernste Themen fanden Platz. Die Buusenfreundinnen machten eindringlich auf das Thema Brustkrebs und Vorsorge aufmerksam – auch wenn sich der ein oder andere Zuschauer bei den recht großen luftgefüllten Brüsten vielleicht zuerst gefragt hat, was das in einem Veedelszoch zu suchen hat.

Ein Pittermännchen als Weihrauchfass – so geht das bei St. Margareta
Zu den Debütanten gehörten unter anderen diejenigen, die normalerweise Pfarrkarneval in St. Margareta feiern. Durch die Renovierung der Basilika mussten dieser ausfallen und so beschloss man, ihn einfach beim Veedelszoch auf die Straße zu verlegen. Eindrucksvoll wurde nicht ein Weihrauchfass geschwungen, sondern ein Pittermännchen.

Die KG jeckes Grafental war mit einer großen Fußgruppe dabei und hatten ihren neuen Säulenheiligen mitgebracht
Auch das Marie-Curie-Gymnasium und Wikinger und Römer als „gallisches Dorf“ gehörten zu den Gruppen, die zum ersten Mal mitzogen. Zum zweiten Mal zogen die KG Jeckes Grafental mit, die durch ihre grünen Perücken auffielen und ihren erst am vergangenen Wochenende vorgestellten Säulenheiligen dabei hatten. Ein Name für die Figur wird noch gesucht.
Rustikal in Kartoffelsäcke gehüllt waren die Hubbelrather gekommen. Ihre Gruppe wurde von einem Traktor angeführt, auf dem das rote Pferd der Hubbelrather montiert war. Das war übrigens das einzige Pferd im Zug. Auf den Einsatz lebender Tiere wird in Gerresheim auch von der Gerresheimer Bürgerwehr verzichtet. Sie sind auf Traktoren und Quad umgestiegen.

Ein St. Martin im Karneval? Die Aktionsgemeinschaft Martinus e.V. musste nicht lange nach Kostümen suchen
Nach dem Start an der Quadenhofstraße, wo der Zug in umgekehrter Reihenfolge stand, so dass alle an alle vorbeizogen, schlängelte sich der närrische Lindwurm den Berg hinauf. Nach dem Zug wurde noch fröhlich weiter gefeiert.
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