Nicht schön, aber siegreich: Die Düsseldorfer EG gewinnt beim ESV Kaufbeuren mit 4:2

Die Düsseldorfer EG hat beim ESV Kaufbeuren am Sonntag (1.2.) mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) einen Arbeitssieg errungen. Nach gutem Beginn verflachte das Spiel im zweiten Drittel. Am Ende setzten sich die Gäste aber nicht unverdient durch.
Für die DEG stand Niklas Lunemann im Tor, Leon Hümer saß (stand) auf der Bank. Kevin Marx Norén und Kevin Orendorz waren wieder mit dabei. Nicht im Kader dagegen Max Balinson, Daniel Assavolyuk und Lucas Lessio.
Guter Auftakt der Düsseldorfer EG
Blitzstart für die DEG: Bevor die Gastgeber richtig gefährlich werden konnten, zog Marco Münzenberger bei einem schnellen Konter beherzt ab und der Puck schlug hoch unter der Latte ein. Die Düsseldorfer führten in Minute 3‘32, die Vorlage kam von Marx Norén. Wenig später hätte Leon Niederberger den zweiten Treffer nachlegen können – wie kurz darauf Tosto, der bei einem 3 auf 1 Angriff knapp über den Kasten zielte. Stattdessen traf Kaufbeuren. Der ESVK fuhr einen schnellen Angriff. Lunemann konnte den ersten Schuss abwehren, doch Fabian Koziol traf im Nachschuss. Das 1:1 bei 6‘52. Doch die DEG blieb dran und erarbeitete sich die nächsten Chancen. Ein Powerplay blieb noch ungenutzt, aber wenig später gab es die erneute Führung der Rot-Gelben. Kevin Maginot scheiterte mit seinem Schuss von halblinks, doch erneut saß der der zweite Versuch. Dieses Mal war es Marx Norén, der die Scheibe über die Linie drückte (10‘41). Das war zugleich der Pausenstand.
Zerfahren und torlos im zweiten Drittel
Das Mitteldrittel blieb zerfahren. Viele Strafen hemmten den Spielfluss auf beiden Seiten, dazu sorgten einige Nickeligkeiten für Aufregung auf den Rängen, auf denen auch 300 lautstarke Düsseldorfer (und Augsburger) standen. Sowohl Kaufbeuren als auch die DEG ließen jeweils Powerplays ungenutzt. Ein Treffer von Nick Geitner wurde nicht anerkannt: Torhüterbehinderung. Auch Kaufbeuren hatte einen Videobeweis gegen sich, der Puck hatte die Linie nicht überquert. So blieb das Drittel ohne weitere Treffer.
Der erneute Ausgleich wurde zum Weckruf für ´Düsseldorf
Im Schlussdrittel brachte die DEG ihre anfängliche Überlegenheit nicht mehr aufs Eis. Zunächst fiel der 2:2 Ausgleich. Vadim Schreiner kam sieben Meter vor dem Tor an den Puck, legte sich das Spielgerät noch einmal zurecht und schloss ab. Sein Schuss rauschte an Lunemann vorbei ins rechte Eck (49‘00). Das war ein Weckruf für die DEG. Nach einigen vergeblichen Versuchen fiel fünf Minuten vor dem Ende der erlösende Treffer. Hirano kurvte ums Tor und bediente dann mit einem schönen Pass Orendorz, der aus kurzer Distanz einschob. 3:2 für die DEG bei 54‘47. Danach war das Momentum auf Seiten der Rheinländer. Hirano versuchte es selbst, doch sein Schuss traf zu mittig. 119 Sekunden vor dem Ende dann eine Strafe gegen Ture Linden. Ein bitterer Zeitpunkt. Kaufbeuren nahm sogleich eine Auszeit und dann den Torwart raus. Doch die DEG arbeitetet hart. Ein Befreiungsschuss von Bradford strich nur haarscharf am Kasten vorbei. Aber wenig später zielte Bradford genauer. Sein Treffer ins leere Tor (58‘35, Vorlage Maginot) zum vierten Düsseldorfer Treffer bedeutete die Entscheidung. Drei Punkte für die DEG.
Weiter geht am Freitag (6.2., 19.30 Uhr), wenn die Eisbären Regensburg in den PSD Bank Dome kommen. Zwei Tage später geht es nach Kassel (8.2., 15 Uhr) und Bietigheim (10.2.,19:30 Uhr).