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Düsseldorf Oberbilk: Ein Platz für Drogensüchtige? Aber bitte nicht in unserem Viertel!

Von Ute Neubauer
27. Januar 2026
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Das Gebäude an der Eisenstraße 49 soll zur Anlaufstelle für Drogensüchtige werden

Streetworker hatten am Dienstagmittag (27.1.) zur einer Aktion vor der Eisenstraße 49 eingeladen. Unter dem Titel „Wir hoffen, eure Kinder werden nie drogenabhängig“ kritisierten sie die Bürgerinitiative, die eine Petition gegen einen geplanten Aufenthalt für Drogenabhängige in dem Gebäude an der Eisenstraße gestartet haben. Thomas Tackenberg von Axept, Oliver Ongaro von fiftyfifty sowie Michael Harbaum, Geschäftsführer der Drogenhilfe Düsseldorf, informierten über das Konzept, mit dem die Stadt neue Wege gehen will, um das Drogenproblem in Düsseldorf aktiv anzugehen. Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur, Integration und Gesundheit, informierte am Nachmittag, dass alle interessierten Bürger*innen am Dienstag (3.2.) um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zur zukünftigen Nutzung der Liegenschaft in den Veranstaltungsraum der Volkshochschule Düsseldorf am Bertha-von-Suttner-Platz 1 eingeladen sind.

Die in Düsseldorf tätigen Akteure der Drogenhilfe haben gemeinsam ein Konzept erarbeitet. Ziel sei es, den Menschen, die sich im Umfeld des Hauptbahnhofs aufhalten, eine Anlaufstelle zu bieten, um ihnen erstmal niedrigschwellig eine Versorgung zu geben. In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Plätze weggeplant, auf denen die Menschen sich aufgehalten haben. Dadurch sei die öffentlich wahrnehmbare Verelendung der Drogensüchtigen deutlich größer geworden. Das heißt, sie gab es vorher auch, sie sind nur sichtbarer geworden. Die Planung der Stadt hinkt hinterher und jetzt wird es schon seit längerem nach Plätzen gesucht, wo sich Menschen aufhalten dürfen. Die Drogensüchtigen werden diese Plätze aber nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie da die Dinge machen dürfen, die sie auch draußen auf der Straße tun. Diese Plätze oder diese Hilfezentren werden dazu dienen, dass die Menschen ein gutes Stück aus der Öffentlichkeit verschwinden und dann entsprechend der öffentliche Raum entlastet wird.

Streetworker und Betroffenen hatten sich vor der Eisenstraße Nr. 49 versammelt

Für Tackenberg, Ongaro und Harbaum ist das Gebäude an der Eisenstraße eine Chance das neue Konzept der Stadt Düsseldorf weiter auszubauen. Denn das Problem mit Drogensüchtigen sei deutlich größer geworden, seitdem vielfach Crack konsumiert werde. Das beschönigen sie keineswegs. Sie betonen aber, dass es sich um drogenkranke Menschen handelt, denen eine Alternative zur Straße geboten werden müsse. Und das möglichst in zentraler Lage, denn Angebote an den Stadträndern würden nicht angenommen. Diese Erfahrung habe auch die Stadt Köln gemacht, berichtet Harbaum.

Positiv laufe das Projekt „Niederschwellige Unterbringungs- und Beratungsstelle“ (NUB), bei dem in einem Gebäude in einem Wohngebiet in Oberbilk 40 schwerst Drogenabhängige Menschen eine Unterkunft erhalten haben. Sie werden dort von einem Team mit Mitarbeitenden der Diakonie, der Drogenhilfe, fiftyfifty, aXept! und Care24 intensiv betreut. Wie Betti Tielker Bereichsleitung Wohnungslosenhilfe bei care24 betont, sei die medizinische Betreuung wichtig. Denn bei Crack-Süchtigen gebe es häufig eine ausgeprägte körperliche und medizinische Verwahrlosung. „Diese Menschen spüren teilweise nicht mehr, dass ihnen die Körperteile abfaulen“, beschreibt sie drastisch. Das NUB leiste bei den schwerstabhängigen Menschen einen wesentlichen Beitrag zu Überlebenssicherung. Die Bewohner*innen verbesserten ihre Lebenslage und stabilisierten sich durch den Schutz und die Ruhe sowie durch die Vermittlung in weiterführende Hilfen. Neben der Behandlung der Drogensucht werden in Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern auch Grundlagen gelegt, um den Menschen Perspektiven zu eröffnen.

Das ist auch Ziel der Einrichtung, die an der Eisenstraße entstehen soll. Wie wichtig der Kontakt zu Sozialarbeitern ist, beschreibt Pino. Der 46-Jährige hat rund 30 Jahre Drogen und Alkohol konsumiert und durch den Kontakt zu den Streetworkern die Kurve bekommen. Immer wieder gab es Gespräche „und irgendwann macht es die Summe, wo man dann sagt, okay, es wird mal Zeit und körperlich fühlte es sich auch nicht mehr so gut an“, berichtet er beim Pressetermin. „Ich habe nicht direkt gesagt ‘ja, jetzt will ich in die Entgiftung gehen’, nur weil es ein Drogenhilfezentrum gibt. Nein, aber immer bleibt, wenn es nur ein Wort ist, von irgendeinem Drogenberater oder Sozialarbeiter etwas hängen.“ Nach der Entgiftung ist er nun seit einem Jahr clean, sogar ohne Substitution. Er hat über Housing First eine Wohnung bekommen und steht kurz davor in einem festen Job Fuß zu fassen. Ein positives Beispiel, sicherlich schaffen das nicht alle, aber wenn Pino keine Chance bekommen hätte, wäre er jetzt vielleicht schon tot.

In der Eisenstraße soll es eine Anlaufstelle für Drogensüchtige geben, in der konsumiert werden darf. Auch „Ameisenhandel“, die Weitergabe von kleinen Drogenmengen soll möglich sein und nicht geahndet werden. Gleichzeitig wird es wie beim NUB ein umfangreiches Betreuungsangebot und einen Sicherheitsdienst geben. Da der Konsum im Haus oder auf dem Hof erlaubt ist, wird die Drogenszene von der Straße geholt. So die Idee, denn wie Streetworker Tackenberg beschreibt, fragen viele Drogensüchtige „wo sollen wir denn hin, wir werden überall vertrieben“. Die niedrigschwellige Aufenthalts- und Beratungsstelle an der Eisenstraße 49 soll für sie eine Option sein.

Die Bürgerinitiative Eisenstraße vergleicht das Konzept wie das auf der Flurstraße, wo vor der Praxis für Substitution (die kontrollierte Gabe von Ersatzstoffen bei Drogensucht) offen konsumiert wird, Spritzen herumliegen und die Drogensüchtigen Anlieger und Kinder verschreckten. Oliver Ongaro kritisierte, dass man das Projekt verteufele, ohne sich über die Inhalte informiert zu haben. Denn Ziel sei es ja gerade die Drogensüchtigen von der Straße zu holen. Noch bevor die Streetworker Kontakt mit den Schulen in der Nachbarschaft aufnehmen konnten, um das Konzept und die Ziele zu erläutern, sei durch die Bürgerinitiative bereits eine Petition dagegen gestartet worden. Er verweist auf den Standort des NUB in Oberbilk, wo es keinerlei Probleme mit der Anwohner*innen gebe. Außerdem sei auch Bestandteil des Konzepts, dass mit Ordnungsamt und Polizei zusammengearbeitet werde. „Wir stehen hier, weil wir eine Lobby-Organisation für arme obdachlose Menschen sind. fiftyfifty ist ja gar keine Drogenhilfe. Aber unsere Beratungsstelle ist ungefähr 700 Meter von hier. Man muss einen Weg finden, dass alle beteiligten Gruppen im Stadtteil damit leben können“, appellierte Ongaro. „Wir nehmen die Ängste von Anwohnern durchaus ernst. Eine pauschale Verhinderung von Drogenhilfeeinrichtungen durch besorgte Bürger sehen wir allerdings sehr kritisch. Düsseldorf braucht dringend Aufenthaltsorte und Hilfsangebote für Crack-Abhängige“, erklärte er.

Informationstermin der Stadt

Für die Planung und Kommunikation ist die Stadt mit Dezernentin Miriam Koch zuständig. Diese hat schon betont, dass im Rahmen der Winterhilfe das Gebäude an der Eisenstraße bis Ende März als Notunterkunft erhalten bleibt. Über die anschließenden Pläne und die nächsten Schritte will sie am Dienstag (3.2.) um 18 Uhr im Saal der VHS am Bertha-von-Suttner-Platz berichten. Ziel der Veranstaltung soll sein, transparent über die Neukonzeptionierung der Liegenschaft im Rahmen des Projekts “Sicherheit im Bahnhofsumfeld” zu informieren und Fragen aus der Bürgerschaft zu beantworten.

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