Düsseldorf: Die DEG gewinnt den Krimi gegen die Wölfe Freiburg mit 3:2 n.P.

Krimi im Dome: Die Düsseldorfer EG hat das erste Spiel des Jahres gegen die Wölfe Freiburg mit 3:2 (0:2, 1:0, 1:0; 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gewonnen. Die DEG war das gesamte Spiel über spielbestimmend, fand aber kaum Möglichkeiten, ernsthaft gefährlich zu werden. Mann des Abends war Yushiroh Hirano, der erst ausglich und dann mit zwei Penalty-Treffern den Zusatzpunkt sicherte.
Bednard steht im Düsseldorfer Tor
David Rundquist ist verletzt und Marco Münzenberger stand in Köln auf dem Eis . Erik Brown rotierte für Lucas Lessio ins Line-Up und Ryan Bednard hütete das Tor, während Niklas Lunemann auf der Bank Platz nahm, Kevin Norén war überzählig, Max Balinson weiterhin verletzt.
Doppeltreffer bringt die Gäste in Führung
Die Partie begann mit viel Tempo. Der DEG gelang es, die Geschwindigkeit für sich zu nutzen und die Freiburger Gäste rund um den EHC-Kasten zu beschäftigen. Rot-Gelb war dem frühen Führungstreffer nah, doch das 1:0 erzielte die Gegenseite: Ein Rückhandpass im eigenen Drittel fiel Shawn O´Donnell in den Schläger, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, bei 3‘07 Bednard zu überwinden. In der Folge zeichnete sich das Spiel der Freiburger ab: Dicht gestaffelt im Slot stehen und körperlich verteidigen. Die DEG biss sich die Zähne aus, die Schwarzwälder hielten die Null. Kurz vor Ende des ersten Drittels, erhielt Eero Elo die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie, zog unbedrängt tief in den Slot und schloss bei 18‘29 erfolgreich ab – 2:0 Freiburg.

Düsseldorf hatte deutlich mehr Spielanteile, doch die Wölfe Freiburg verteidigten stark. Foto: Karina Hermsen
Anschlusstreffer für Düsseldorf
Im Mittelabschnitt stand DEG hoch, kombinierte und schoss – traf aber nicht ins Tor. Die Breisgauer fuhren nur gelegentlich Konter – bis zum Powerbreak zwei – dafür brannte es jedes Mal lichterloh. Düsseldorf fand keinen Weg gefährlich zu werden. Dahingegen wurden die Wölfe selbstbewusster, konnten häufiger befreien und die Scheibe laufen lassen. Plötzlich verkehrte Welt. Die DEG konterte: Kevin Orendorz hatte auf der linken Seite Platz und Zeit und bediente Ture Linden bei 36‘33 am langen Pfosten. Anschlusstreffer für Düsseldorf.

Trainer Harry Lange sah über lange Zeit, dass die DEG überlegen war – ohne zu einem Torerfolg zu kommen. Foto: Karina Hermsen
Hirano trifft in der vorletzten Minute
Der Schlussabschnitt war der unstrukturierteste von allen. Es ging hoch und runter, Chancen auf beiden Seiten. Was blieb, war die konsequente Verteidigung der Freiburger, die es den Düsseldorfern am Freitagabend mehr als schwer machte. Nach dem Powerbreak schaltete die DEG eins, zwei Gänge hoch und lief an – Welle für Welle. Doch ein Durchkommen gab es zunächst nicht. Trainer Harry Lange nahm die Auszeit und zog den Goalie. Und dann: Bei 58‘12 versenkte Yushiroh Hirano den Puck per Onetimer im Netz – 2:2!

Auf der Suche nach dem Ausgleich schaltete die DEG zwei Gänge höher. Foto<. Karina Hermsen
Und Hirano macht bei den Penaltys alles klar
In der Overtime gab es ein leichtes Chancenplus auf Seiten der Freiburger zu verzeichnen, die schlussendlich näher als die Düsseldorfer am Tor waren. Auch in den entscheidenden fünf Minuten gestaltete die DEG vieles zu kompliziert. Es ging ins Penaltyschießen. Im Shoot-Out ging die DEG in Person von Hirano sehenswert mit 1:0 in Führung. O´Donnell glich auf der Gegenseite aus. Nach sechs Schützen stand es 1:1. So kam es zum Duell zwischen O´Donnell und Hirano: Erneut tanzte der Japaner den Wölfe-Goalie aus und sicherte den Zusatzpunkt.
Für die DEG geht es am kommenden Sonntag (4. Januar, 17 Uhr) im heimischen PSD Bank Dome gegen die Starbulls Rosenheim weiter. Darauf folgen drei Auswärtsspiele hintereinander. Unter anderem das Straßenbahn-Derby gegen die Krefeld Pinguine (11. Januar, 17 Uhr). Tickets für sämtliche Heimspiele unter www.degtickets.de oder an der Tageskasse.