Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Düsseldorf: Am Freitag eröffnet die Herbstkirmes am Tonhallenufer

  • KRASS(e) Ausstellung im Amts- und Landgericht Düsseldorf

  • Düsseldorf Stadtmitte: Unbekannter nach gefährlicher Körperverletzung gesucht – Staatsschutz bittet um Hinweise

  • Trillerpfeifen statt La Traviata: Protest in der Düsseldorfer Oper

  • Düsseldorf Flughafen: Rettungsdienst muss mehrere Passagiere eines Eurowings-Fluges versorgen

AktuellesDüsseldorf
Home›Düsseldorf›Aktuelles›Düsseldorf: Beratungsstellen veröffentlichen Bilanz über Rechte Gewalttaten in NRW

Düsseldorf: Beratungsstellen veröffentlichen Bilanz über Rechte Gewalttaten in NRW

Von Ute Neubauer
27. April 2020
Teilen:
Die Beratungsstellen veröffentlichten ihren Bericht für das Jahr 2019

Die Beratungsstellen für Betroffene extrem rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer menschenfeindlich motivierter (kurz: rechter) Gewalt, Opferberatung Rheinland (OBR) und BackUp, haben in ihrer Jahresstatistik dargelegt, dass im vergangenen Jahr mehr Menschen von rechter Gewalt betroffen waren. Sie veröffentlichten zum zweiten Mal ein unabhängiges Monitoring rechter Gewalt.

D_Rassismus_Zahlen_27042020

Mindestens 65 Betroffene sind weiblich (ca. 30 Prozent) und 154 männlich (70 Prozent)

Weniger Taten aber mehr Opfer

2019 registrierten die Bewertungsstellen gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme der direkt von rechter Gewalt betroffenen Menschen, bei gleichzeitiger Abnahme der Gewalttaten. Das bedeutet, das vermehrt Menschen angegriffen, verletzt oder massiv bedroht wurden, die zu zweit oder in größeren Gruppen unterwegs waren. 14 Prozent der Betroffenen waren unter 18 Jahre alt.

D_Rassismus_Jugend_27042020

Kinder sind immer häufiger das Ziel rechter und rassistischer Gewalt

Motiv Rassismus

Bei den Tatmotiven liegt Rassismus unverändert an oberster Stelle. 67 Prozent aller 2019 registrierten Gewalttaten waren rassistisch motiviert, mindestens 239 Menschen wurden wegen ihrer vermeintlichen Herkunft oder Religionszugehörigkeit angegriffen und zum Teil erheblich verletzt. Dabei zählten zu den Betroffenen Menschen, die seit Jahrzehnten ihren Lebensmittelpunkt in NRW haben oder in Deutschland geboren wurden: Schwarze Menschen, Muslim*innen, Rom*nija und Geflüchtete.

Beide Beratungsstellen erfahren bei ihrer Arbeit seit Jahren vom großen Ausmaß rassistischer Gewalt, die betroffener Menschen und Gruppen zunehmend verunsichert. Die Opferberatung Rheinland (OBR) und BackUp unterstützen Angegriffene und Geschädigte: „In NRW könnte die Einrichtung einer oder eines Landesbeauftragten gegen Rassismus eine wichtige Maßnahme sein, um die Notwendigkeit gesamtgesellschaftlicher Solidarität in Politik und Öffentlichkeit bewusster zu machen“, so Birgit Rheims von der OBR.

D_Rassismus_Motive_27042020

Das häufigste Tatmotiv ist Rassismus. Es ist davon auszugehen, dass es mehr Angriffe gab, aber die Dunkelziffer groß ist

"Politische Gegner"

Angriffe auf sogenannte „politische Gegner*innen“ haben 2019 gegenüber den Vorjahren erneut zugenommen (2019: 46, 2018: 43, 2017: 34). Rund 23 Prozent aller 2019 registrierten Gewalttaten richteten sich gegen Menschen, die sich politisch und zivilgesellschaftlich gegen Rechtsextremismus und Rassismus einsetzen oder für Demokratie, Pluralität und Geflüchtete engagierten.

Im Gegensatz zu rassistisch motivierten Angriffen handelt es sich bei den Täter*innen häufig um Mitglieder und Sympathisant*innen der mehr oder weniger organisierten rechten Szene in NRW. Überdurchschnittlich viele dieser Angriffe gegen politische Gegner*innen fanden in den Großstädten NRWs statt.

Im Dezember wurde der ehemalige Sprecher des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ nach einem Treffen direkt vor den Räumen des Bündnisses angegriffen: Ein jüngerer vermummter Mann stürmte auf den 63-Jährigen zu und schlug ihm unvermittelt mit geballter Faust ins Gesicht. Das Bündnis engagiert sich gegen eine rechte sogenannte „Bürgerwehr“ im Stadtteil Steele. Bereits im August war es zu einem Angriff auf ein junges Paar gekommen, das zufällig in dem Szenelokal der rechten Gruppierung war.

D_Rassismus_Dimenson_27042020

Zielgruppen rechter Gewalt

Angriffe in Städten

In ihrer Jahresbilanz für 2019 dokumentieren der OBR und BackUp auch versuchte Tötungen (6 Prozent der Angriffe), einfache und gefährliche Körperverletzungen (79 Prozent), Brandstiftungen (knapp 3 Prozent) sowie einige Bedrohungen und Sachbeschädigungen (9 Prozent), die aufgrund ihrer massiven Folgen für die Geschädigten als Gewalttat gewertet werden.

Die meisten Angriffe sind mit 74 Prozent in Großstädten zu verorten. Allen voran Köln (16), Düsseldorf (16), Dortmund (15), Essen (12), Duisburg (12) und Bottrop (10).

Eine besonders erschreckende Gewalttat ereignete sich zum Jahreswechsel 2018/2019 in Bottrop und Essen. Dort was ein Mann aus rassistischen Motiven mehrmals gezielt mit seinem Auto in feiernde Menschengruppen gefahren und hatte dabei 60 Menschen getroffen. In zwölf Fällen musste er sich vor dem Landgericht Essen wegen Mordversuchs verantworten, wurde aber wegen psychischer Erkrankung für schuldunfähig eingestuft.

Jahresbericht und Monitoring von OBR und BackUp

Die Opferberatung Rheinland (OBR) und BackUp stehen für ein unabhängiges Monitoring, das auf gemeinsamen Qualitätsstandards basiert. Die Erfassungskriterien orientieren sich an dem bundeseinheitlichen polizeilichen Definitionssystem der „politisch motivierten Kriminalität rechts“ (PMK-rechts) und berücksichtigen die Tatmotive: Rassismus (darunter antimuslimischer Rassismus, antischwarzer Rassismus, Antiziganismus/Antiromaismus, Gewalt gegen Geflüchtete), Antisemitismus, LSBTIQ*feindliche Gewalt, Sozialdarwinismus, Ableismus, Gewalt gegen Nicht-Rechte oder Alternative sowie Gewalt gegen politische Gegner*innen (darunter z. B. auch gegen Journalist*innen und politische Verantwortungsträger*innen).

Den Beratungsstellen sind überdies viele „Verdachtsfälle“ bekannt geworden, die aufgrund unzureichender Informationen zum Tathergang oder zur Tatmotivation aber nicht im Monitoring aufgeführt werden können.

Grafiken: OBR und BackUp

Vorheriger Artikel

Düsseldorf: Oberverwaltungsgericht lehnt Eilantrag gegen Bau der ...

Nächster Artikel

Düsseldorf: Mieterverein berät, wenn es durch Corona ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Düsseldorf: Am Freitag eröffnet die Herbstkirmes am Tonhallenufer

    Von Ute Neubauer
    20. Oktober 2026
  • KRASS(e) Ausstellung im Amts- und Landgericht Düsseldorf

    Von Ute Neubauer
    20. Oktober 2026
  • Düsseldorf Stadtmitte: Unbekannter nach gefährlicher Körperverletzung gesucht – Staatsschutz bittet um Hinweise

    Von Ute Neubauer
    20. Oktober 2026
  • Trillerpfeifen statt La Traviata: Protest in der Düsseldorfer Oper

    Von Ute Neubauer
    19. Oktober 2026
  • Düsseldorf Flughafen: Rettungsdienst muss mehrere Passagiere eines Eurowings-Fluges versorgen

    Von Ute Neubauer
    19. Oktober 2026
  • Tanzen und denken: Goldene Garde im Theatermuseum Düsseldorf

    Von Birgit Koelgen
    19. Oktober 2026
  • Düsseldorf Garath: Fußgänger geht bei Rot und wird von Pkw-Fahrerin erfasst

    Von Ute Neubauer
    19. Oktober 2026
  • Düsseldorf zu Fuß entdecken, mit Rätseln statt Reiseführer

    Von Anzeige - Advertorial
    19. Oktober 2026

Textanzeige

  • ServiceAnzeigenReise

    Düsseldorf zu Fuß entdecken, mit Rätseln statt Reiseführer

    Wer Düsseldorf kennt, geht meist dieselben Wege: Altstadt, Rheinuferpromenade oder Kö. Die kostenlose App CuriFox macht aus dem nächsten Spaziergang ein Spiel. Man tippt auf der Karte einen Start und ...
  • ServiceAnzeigenGesundheit

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftAnzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfAnzeigenKarneval

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceAnzeigenShopping

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • AnzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell