Düsseldorf: Glanzparty der Rheintöchter war ein glänzender Erfolg

Seit dem 11. November 2024 gibt es die „Rheintöchter“ als Karnevalsverein in Düsseldorf. Claudia Joußen, Sandra-E. Behn, Martina Hennig, Aida Rizvo, Petra Tappertzhofen, Katrin Johannsen und Anne Kramer sind die Gründungsmitglieder. Der Name geht auf Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ zurück und passend dazu gehört ein goldener Dreizack, Maske und schwarze Kleidung zum Markenzeichen. Die Vision der Damen: „Wir sind die Rheintöchter Düsseldorf. Wir lieben Karneval. Wir feiern das Brauchtum und die Tradition und sind dabei gleichzeitig modern und offen. Wir sind aktiv in der Gesellschaft und tragen unseren Teil gerne bei, und zwar von Frauen mit Frauen und allen Freunden und Freundinnen für eine moderne Tradition des Karnevalsvereins.“

Das Markenzeichen der Rheintöchter: Die Maske und der goldene Dreizack, Foto: Karina Hermsen
Seitdem sind die Rheintöchter auf vielen Veranstaltung zu sehen und feierten im vergangenen Jahr ihre erste eigene Veranstaltung im B-Loft in Lohausen, die ein voller Erfolg war. Deshalb dachten sie in diesem Jahr gleich einige Nummern größer und mieteten am Samstag (24.1.) den Rheingoldsaal in den Rheinterrassen für ihre Glanzparty.
„Wir haben darüber diskutiert, ob wir es wagen sollen den Termin im Rheingoldsaal zu buchen und haben mutig zugegriffen“, verrät Präsidentin Petra Tappertzhofen. Von den 450 zur Verfügung stehenden Eintrittskarten mit die Glanzparty waren bereits 400 im Vorverkauf weggegangen und an der Abendkasse gingen auch noch ein paar Tickets weg. „Ja, wir waren mutig in den Rheingoldsaal zu gehen, aber ich sage immer seid mutig, denkt groß, nur so kann man etwas erreichen“, betont Tappertzhofen. „Wir möchten mit den Rheintöchtern etwas Positives aufbauen. Ideen haben wir noch viele.“

Torsten Eicheler war der Opener des Abends, Foto: Karina Hermsen
Unterstützt werden die Rheintöchter von der Rheingold-Brauerei aus Duisburg. Unter anderem mit flüssigem Rheingold, das auch Opener Torsten Eichler auf seinen Heimweg nach Köln mitgegeben wurde.
Die „Funky Moms“ waren für die Glanzparty der „Rheintöchter“ mit ihren schwarzen mit Strass bestückten Kleidern bestens gerüstet. Die Frauen-Tanzgruppe gehörte zu den Highlights des Party-Abends. „Unsere Kinder tanzen in einem Karnevalsverein und irgendwann haben wir uns gedacht, was die können, können wir schon lange“, verrät Funky Mom Nicole. „Seit Mai 2025 haben wir eine Trainerin und trainieren einmal pro Woche.“ Bei den Rheintöchter legten sie einen „glänzenden“ Auftritt hin.

Beste Stimmung bei den Gästen, Foto: Karina Hermsen
Weitere Programmpunkte war die Kürung der Glanzkönigin und des Glanzkönigs und die Kooperation mit den „Töchtern Düsseldorfs“. Das sind Mädchen und junge Frauen, die in wechselnder Besetzung seit 2010 gemeinsam Musik machen. Ziel ist es, die Mädchen stark und selbstbewusst zu machen. „Im September/Oktober kam der Kontakt zustande und wir haben uns daran gemacht, eine Rheintöchter-Hymne zu schreiben“, erklärt die Gründerin der Töchter Düsseldorfs, Cornelia Hornemann. „Text und Musik stehen, aber wir hatten noch nicht die Gelegenheit alles in einem Tonstudio einzuspielen.“ Dem Narrenvolk war es egal, denn die eher improvisierte Vorstellung der Hymne durch drei Töchter Düsseldorfs und Hornemann wurde bejubelt. Besonders viel Applaus erhielt die elfjährige Carlotta. Sie war mutig und selbstbewusst in die Rolle der Sängerin geschlüpft, als die eigentlich vorgesehene Sängerin erkrankt ausfiel. Zum Dank dürfen die Töchter Düsseldorfs jetzt in der Rheintöchter-Gruppe beim Rosenmontagszug mitziehen.
„Wir haben über unsere ganze Party kein negatives Feedback erhalten, alle Kommentare waren positiv“, freut sich Tappertzhofen. Zum Erfolg der Glanzparty trug auch die Wimmer Band bei. Nicht nur dass die Musiker, die in dieser Session das Düsseldorfer Mottolied singen, den Saal mit ihren Klängen rockten. Die Bandmitglieder Tobi und Alex hatten im Vorfeld in den sozialen Medien für den Rheintöchter-Abend geworben.
Weitere Eindrücke des Abends


alle Fotos: Karina Hermsen