Düsseldorf: Die Cow-Girls von Himmelgeist feiern auf ihrem Schützenplatz

Wer glaubt die bestens Karnevalssitzungen in Düsseldorf werden in den großen Sälen gefeiert, der war noch nie im Zelt der Närrischen Frauen von Himmelgeist. Seit 2019 hatten sie ihr Zelt endlich mal wieder auf dem Schützenplatz in Himmelgeist aufgeschlagen. Sonst mussten sie wegen Hochwasser immer zu den Nachbarn in Itter ausweichen.

Mehr als 18 Cow-Girls gestalteten die Sitzung
Bereits am Wochenende war Karneval für den Nachwuchs angesagt und davon gibt es in Himmelgeist sehr viel. Einen Eindruck davon bekamen auch die Gäste der Damensitzung, die am Dienstag (20.1.) gefeiert wurde. Mit viel Glück hielt das Zelt, denn die Damen waren außer Rand und Band. Das lag an den Närrischen Marktfrauen, dem entzückenden Nummernboy, dem tollen Programm und natürlich dem absoluten Highlight seit vielen Jahren: den Himmelgeister Körperwelten.
In diesem Jahr hatten sich die Närrischen Frauen von Himmelgeist alle als Cow-Girls verkleidet. Mit ihren Perücken und den rosa Cowboyhüten waren sie kaum voneinander zu unterscheiden. Aber auch die Gäste hatten wieder mit viel Kreativität ihre Kostüme gestaltet. Neben jede Menge Glitzer und Bommeln hatte sich eine Gruppe das Lied „Wackelkontakt“ von Oimara als Vorlage genommen: „Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den 70ern“. Inklusive flackerndem Licht waren die Damen aus Itter und Himmelgeist ein echter Hingucker.

„Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den 70ern …”
Alle waren eingeladen sich von der Saloon-Instawand im Eingang zu fotografieren oder auch mit Nummernboy Emre, der die einzelnen Programmpunkte auf die Bühne begleitete.
Beim Einzug des Elferrats wurde das von DJ Chris Deluxe eigens für die Närrischen Frauen von Himmelgeist kreierte Lied gespielt. Dann wurde es richtig voll auf der Bühne, denn die Kleinen der Himmelsgarde hatten ihren Auftritt. Mehr als zwei Dutzend Mädchen, die jüngste gerade mal drei Jahre alt, zeigten ihr Können. Das konnten auch Venetia Nicole und Prinz Marcus I. miterleben. Nicole als Jugendbeauftragte des CC war so begeistert, dass sie die Tänzerinnen alle erneut auf die Bühne bat, um zum Lied des Prinzenpaars zu tanzen.

Prinz Marcus I. und Venetia Nicole mit Unterstützung der Himmelsgarde-Minis
Seit 2007 besteht die Himmelgarde und an Nachwuchs mangelt es nicht. Etwa 20 ältere Tänzerinnen zeigten ihren Gardetanz und später noch den mit James-Bond-Melodien unterlegten Showtanz. Die große Garde – die Himmelsfunken – hatte ebenfalls noch ihren Auftritt.
Während bei den Tänzen auf der Bühne sich die Damen im Saal noch weitgehend ausruhen konnten, war das spätestens beim Auftritt der Wimmer Band vorbei. Klatschen, Tanzen und Polonaise waren angesagt. Mit den Big Maggas und der Rhytmussportgruppe war dann weiter Kondition gefordert, denn bei dieser Musik blieb kaum eine auf den Stühlen.

Aus Hamburg waren die Big Maggas angereist und rockten das Zelt
Da war es gut, dass mit Agnes Kasulke etwas Ruhe einkehrte. Aber auch im Sitzen ging das Zelt voll mit, denn Agnes stimmte immer wieder Lieder an, die die Damen textsicher mitsangen. Die Marienburg-Garde aus Monheim sorgte mit ihrem Showtanz für einen weiteren Programmpunkt und anschließend war es endlich so weit: Die Himmelgeister Körperwelten traten auf.

Hobby-Horsing kann Agnes Kasulke auch – da wird der Wischmopp zum Steckenpferd
Die Herren aus Himmelgeist und Itter studieren seit vielen Jahren für die Sitzungen der Närrischen Frauen verschiedene Choreografien ein. Ergänzt um die passende Kleidung und ganz viel Leidenschaft der absolute Höhepunkt der Sitzung.
Am Samstag findet – nach Kinder- und Damensitzung – die dritte Sitzung auf dem Schützenplatz in Himmelgeist statt. Ist aber schon ausverkauft.
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